(Bild: Eine der beiden Turbinen von 1907)

Um den zunehmenden Strombedarf innerhalb der Industrialisierung zu decken, reichte die Wasserkraft nicht mehr aus. Vor allem der Rohstoff Kohle wurde anfangs zum Betrieb von Dampfmaschinen eingesetzt. Später folgten Öl- und Kernkraftwerke.

Auch im 21. Jahrhundert kann – trotz massiven Ausbaus der erneuerbaren Energien – „Grüner Strom“ nicht den gesamten Energiebedarf decken. Er muss deshalb durch „Grauen Strom“ gedeckelt werden. Peter Guggemos erläutert: „Als grauer Strom wird an der Strombörse die Art von Strom bezeichnet, die aus unbekannter Herkunft stammt. Zwar erzielen wir heute am Tag teilweise eine hervorragende Abdeckungen durch Solar- und Windenergie, doch bislang kann die Energiewirtschaft den Strom noch nicht rentabel speichern. Was tagsüber an Überschuss produziert wird, muss fast alles direkt wieder verbraucht werden, da zu wenig Stromspeicher existieren. Der Entwicklung effizienter regelbarer Energiespeicher fällt im Rahmen der Energiewende eine Schlüsselrolle zu und setzt ein entsprechendes Energie- und Netzwerkmanagement voraus.“