Folgende Abgaben und Umlagen sind hier anteilig aufgeführt:
EEG-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz;
Abla-Umlage für abschaltbare Lasten;
§17 Offshore-Umlage – Offshore Haftungsumlage gemäß §17 Energiewirtschaftsgesetz;
§19 StromNEV – Umlage gemäß Stromnetzentgeltverordnung;
KWK-G Umlage gemäß Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz;
Konzessionsabgabe – Entgelt an die Kommune für die Mitbenutzung von öffentlichen Verkehrswegen durch Versorgungsleitungen.
Bei der Abrechnung von Gas werden verschiedene Abrechnungsarten unterschieden: die thermische und die volumetrische Gasabrechnung.
Thermische Abrechnung: Der Gasverbrauch in einem Versorgungsgebiet wird meist thermisch, das heißt nach Energieeinheiten (kWh) abgerechnet. Dabei wird die gelieferte Gasmenge in Kubikmeter (m3) gemessen und durch Multiplikation mit dem Verrechnungsbrennwert in die verbrauchte Wärmemenge Kilowattstunden (kWh) umgerechnet. Die Umrechnung von Kubikmetern in Kilowattstunden erfolgt unter Berücksichtigung des Brennwerts und des jeweiligen physikalischen Zustands des Gases. Dieser Zustand ist abhängig von Temperatur und Druck des Gases und wird in der sogenannten Zustandszahl erfasst. Die Zustandszahl multipliziert mit dem Brennwert ergibt den Abrechnungsbrennwert. Die vom Zähler gemessenen Kubikmeter ergeben, mit dem Abrechnungsbrennwert multipliziert, die Zahl der zu berechnenden Kilowattstunden.

Volumetrische Abrechnung: Der Gasverbrauch wird nach verbrauchten Kubikmetern Erdgas, im Gegensatz zur thermischen Abrechnung, die nach Energieeinheiten (kWh) erfolgt, abgerechnet.

Die Höhe der monatlich zu zahlenden Teilbeträge wird anhand der aktuell gültigen Preise und auf der Grundlage des Vorjahresverbrauches errechnet.
Als Absorber werden die Teile einer solarthermischen Anlage bezeichnet, die Solarstrahlung aufnehmen und in Wärme umwandeln. Normalerweise sind die Absorber-Oberflächen mit einer selektiven Beschichtung versehen, damit möglichst viel Sonnenlicht absorbiert und an die Wärmeträgerflüssigkeit unter den Absorbern weitergeleitet werden kann.
Mit einem hochwertigen Absorber werden heute zwischen 90 und 95 % der Sonneneinstrahlung genutzt.
Absorption im Allgemeinen beschreibt die Aufnahme von Strahlung oder Materie durch ein anderes Material. Für die Energietechnik sind insbesondere Absorption von Solarstrahlung sowie die Absorption von Kältemitteln in Kältemaschinen bzw. Wärmepumpen relevant.

Beispiel 1
Bei der Absorption von Licht wird ein Teil der Strahlung von der Materie aufgenommen (=absorbiert) und in Wärme umgewandelt.
Einsatz: Wärmegewinnung mit Sonnenkollektoren

Beispiel 2
In einer Absorptionskältemaschine/Wärmepumpe wird eine Flüssigkeit von einer anderen absorbiert und später wieder von ihr getrennt. Der absorbierte Stoff hat die Funktion des Kältemittels, während der andere Stoff als Lösungsmittel bezeichnet wird. Kältemittel und Lösungsmittel werden zusammen als Arbeitspaar bezeichnet.

Beispiele 3
Lithiumbromid absorbiert Wasser
Wasser absorbiert Ammoniak
Einsatz: Kühlschrank, Wärmepumpenheizung

Unter Abwärme wird die Wärme verstanden, die als Nebenprodukt beim Betrieb technischer Geräte oder Anlagen entsteht. Diese Wärme muss in der Regel in geeigneter Form abgeleitet werden, um das Überhitzen des Gerätes oder der Anlage zu verhindern.
In der Abwärme verschiedenster Prozesse liegt ein sehr großes Energiepotenzial. Deshalb versucht man verstärkt diese Wärme gezielt zu nutzen.

Beispiel 1
Fahrzeugmotoren wandeln nur einen Teil der Energie des Kraftstoffs in (gewünschte) Bewegungsenergie um. Die anfallende Abwärme wird zum Heizen des Innenraumes verwendet.

Beispiel 2
Ein Kraftwerk erzeugt Abwärme, welche als Fernwärme genutzt werden kann (Kraft- Wärme-Kopplung).

Beispiel 3
Abwasserabwärme aus der Kanalisation kann wegen seiner gleichmäßigen Temperatur zu einem rentablen Heizungsbetrieb einer Wärmepumpe beitragen.

Das Anemometer dient der Messung der Windgeschwindigkeit und ist Teil der Regelung einer Windenergieanlage. Bei Windgeschwindigkeiten von unter 5 m/s schaltet der Regler die Windenergieanlage ab, ebenso bei hohen Windgeschwindigkeiten ab 25 m/s, bei denen der Rotor abgebremst wird.

Das Anemometer dient somit bei Stürmen der Sicherheit der Anlagen und für die nähere Umgebung. Bei sehr niedrigem Windaufkommen führt der Sicherheitsmechanismus ebenfalls zum Abschalten der Anlage, da keine nennenswerten Energieerträge zu erwarten sind.

Bezeichnet das Entgelt je Abrechnungseinheit (meist: kWh) für die bezogene Energie (z.B. Elektroenergie, Erdgas oder Fernwärme).
Die Atmosphäre ist die Lufthülle der Erde. Sie besteht aus einem konstanten Gemisch verschiedener gasförmiger Elemente und Verbindungen.
Die wichtigsten Bestandteile sind Stickstoff (77 %), Sauerstoff (21 %), Wasserdampf (schwankend, durchschnittlich 1 %) und Argon (1 %).
Klimawirksam sind neben dem Kohlendioxid und dem Wasserdampf besonders die in geringem Anteil vorliegenden Gase Methan und Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW).
Eine Batterie ist ein elektrochemischer Energiespeicher und ein Wandler. Bei der Entladung wird gespeicherte chemische Energie durch die elektrochemische Redoxreaktion in elektrische Energie gewandelt. Die umgewandelte Energie kann von einem vom Stromnetz unabhängigen elektrischen Verbraucher genutzt werden.

Umweltfreundlich sind wieder aufladbare Batterien, die zudem noch den Geldbeutel entlasten.

Bioenergie ist die Energiegewinnung aus festen, flüssigen oder gasförmigen organischen Stoffen (Biomasse). Neben extra angepflanzten Energiepflanzen (z. B. Schilf, Raps) werden vor allem organische Abfälle (Restholz, Gülle) zur Energieerzeugung in Kraftwerken (z. B. Holzhackschnitzel-Heizanlagen oder Biogasanlagen) oder zur Erzeugung von Kraftstoffen (Biodiesel oder Bioethanol) genutzt.

Der Vorteil der energetischen Nutzung besteht in den relativ geschlossenen Kreisläufen. So wird bei der Energieerzeugung aus Holz nur das CO2 freigesetzt, das vorher beim Wachstum der Bäume gebunden wurde.

Biogas ist ein Sammelbegriff für energetisch verwertbare Gase, die aus Biomasse hergestellt werden.
Bei der anaeroben Verwesung (Verwesung ohne Sauerstoffzufuhr) wird zu etwa 2/3 Methan (CH4), zu etwa 1/3 Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Dabei ist das Methangas der energetisch nutzbare Anteil des Biogases.
Biomasse bezeichnet alle organischen Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, aus denen sich Energie gewinnen lässt. Unterschieden werden zwei Kategorien: Nachwachsende Rohstoffe und organischer Abfall.

Die energetisch nutzbaren Biomassepotentiale fallen in Deutschland durch die Waldbewirtschaftung, die Holzverarbeitung, die landwirtschaftliche Pflanzenproduktion sowie durch Massentierhaltung an.

Erneuerbare Energieträger aus Biomasse sind dementsprechend z. B. Brennholz, Holzhackschnitzel und Bioethanol. Bei der Energiegewinnung wird nur so viel CO2 frei, wie vorher in der Biomasse gebunden war.

Blockheizkraftwerke sind kompakte Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, die der kombinierten Strom/Wärme-Erzeugung dienen.
BHKWs werden mit fossilen Brennstoffen (Öl oder Gas) oder mit erneuerbaren Treibstoffen (Biogas, Biodiesel) betrieben. Die bei der Stromproduktion erzeugte (Ab-)Wärme wird z. B. zur Gebäudeheizung genutzt. Durch die doppelte Energieausnutzung (Strom und Wärme) erhöht sich ihr Wirkungsgrad (Brennstoffausnutzung) auf ca. 85 %.

Aufgrund der hocheffizienten Nutzung der Energie, werden BHKWs unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten als sehr fortschrittlich eingestuft.

Eine Brennstoffzelle ist ein elektrochemischer Energiewandler, der die Reaktionsenergie eines kontinuierlich zugeführten Brennstoffes und eines Oxidationsmittels in elektrische Energie umwandelt.

Damit wird die chemische Energie des Brennstoffes – anders als in herkömmlichen Kraftwerken – direkt in Strom umgewandelt.
Mit der Brennstoffzelle sind deshalb potenziell höhere elektrische Wirkungsgrade erreichbar. Außerdem sind Brennstoffzellen im Vergleich mit herkömmlichen Generatoren einfacher aufgebaut, weisen keinen mechanischen Verschleiß auf und können damit zuverlässiger und abnutzungsfester betrieben werden.

Da beim Betrieb weder Schadstoffe noch Treibhausgase entstehen, gilt die Brennstoffzelle als äußerst umweltfreundlich und eine wichtige Energiequelle der Zukunft.

Der Brennwert beschreibt die gesamte Wärmemenge, die bei der Verbrennung entsteht (inklusive der im Wasserdampf gebundenen Abwärme).

Maßeinheit
Kilojoule pro Kilogramm [kJ/kg] Kilojoule pro Kubikmeter [kJ/m3]

Mit Brennwertgeräten wird die Möglichkeit genutzt, aus dem Brennstoff mehr Energie zu gewinnen, als es mit konventionellen Kesseln denkbar war. Dieser Mehrwert wird aus der Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes gewonnen. Dabei sinkt die Abgastemperatur von bisher üblichen 160 °C auf ca. 30 °C bis 40 °C.
Die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen (BnetzA) informiert über den deutschen Elektrizitäts-, Gas-, Telekommunikations- und Postmarkt, die rechtlichen Grundlagen und über wichtige Verbraucherrechte in diesen innovativen Märkten.

Ab 01. Januar 2006 übernimmt die Bundesnetzagentur die Aufsicht über den Wettbewerb im Bereich der Eisenbahnschienennetze.
Mit dem Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) wurde der Bundesnetzagentur die Regulierung im Bereich der Elektrizitäts- und Gasversorgung übertragen. Ziel der Regulierung ist die Schaffung eines wirksamen und unverfälschten Wettbewerbs bei der Versorgung mit Elektrizität und Gas. Die Bundesnetzagentur hat daher unter anderem die Aufgabe, einen diskriminierungsfreien Netzzugang zu gewährleisten und die von den Unternehmen erhobenen Netznutzungsentgelte zu kontrollieren.

Ein diskriminierungsfreies, preisgünstiges Angebot der Durchleitung von Strom und Gas für alle Nachfrager wird für eine verstärkte wettbewerbliche Situation auf diesen wichtigen (Vorleistungs-) Märkten sorgen. Dies soll in der letzten Konsequenz auch den Endverbrauchern nicht nur durch größere Auswahlmöglichkeiten bei den Energielieferanten, sondern auch in Form günstigerer Energiepreise zugutekommen.

Kohlendioxid ist ein unsichtbares, geruchloses und in den üblichen Konzentrationen unschädliches Gas aus Kohlenstoff und Sauerstoff.
In der Erdatmosphäre ist der Anteil des CO2 mit 0,036 % im Verhältnis zu anderen Gasen gering. Trotzdem ist es als natürliches Treibhausgas mitverantwortlich für die Temperaturen auf der Erdoberfläche, die das Leben überhaupt erst ermöglichen. Die Erhöhung der CO2-Konzentration in den letzten Jahrzehnten wird durch die Verbrennung fossiler Energieträger hervorgerufen und trägt zu einem großen Anteil zur menschengemachten Klimaerwärmung bei.
Der Begriff Contracting bezeichnet in der Praxis energiebezogene Dienstleistungen für Liegenschaften (eine Liegenschaft ist ein Grundstücksverbund inkl. der zugehörigen Gebäude), so z. B. die Versorgung mit Verbrauchsmedien wie Wärme, Elektrizität, Kälte und Licht.

Contracting ist eine vertraglich vereinbarte Dienstleistung zwischen dem Eigentümer und einem Energiedienstleister (Contractor). Der Contractor führt Maßnahmen zur Energieeinsparung durch bzw. gewährleistet die Lieferung der Verbrauchsmedien. Er optimiert die Energieversorgung und sichert wirtschaftlichen Erfolg der Maßnahmen über einen längeren Vertragszeitraum (7-15 Jahre) ein.
Seine Aufwendungen refinanziert der Contractor durch eine Beteiligung an den eingesparten Energiekosten (Energiespar-Contracting) oder durch ein Entgelt für die gelieferten Medien wie Wärme, Kälte oder Strom (Energieliefer-Contracting).

Mit Contracting werden Energiesparpotenziale in Bestand und Neubau von Gebäuden und Liegenschaften erschlossen, ohne dass zusätzliche finanzielle Belastungen für die Eigentümer entstehen. Diese werden durch Contracting sowohl von der organisatorischen Umsetzung der Maßnahmen zur Energieeinsparung bzw. Energieversorgung als auch von den erforderlichen Investitionen entlastet.

Eine Dampfturbine ist eine mit Dampf (meistens Wasserdampf) betriebene Turbine. Zum Betrieb wird über einen Dampferzeuger der Frischdampf mit hoher Temperatur und hohem Druck erzeugt und in die Dampfturbine geleitet.
In der Dampfturbine treibt dieser unter hohem Druck stehende heiße Dampf das auf einer rotierenden Achse gelagerte Schaufelrad der Turbine an. Die im Dampf gespeicherte Energie wird in Bewegungsenergie der rotierenden Turbine umgewandelt.
Beim Durchströmen der Turbine entspannt sich der Dampf, Druck und Temperatur nehmen ab, das Volumen vergrößert sich. Die Schaufeln der Leit- und Laufräder werden deshalb zum Ausgang der Turbine hin immer größer. So kann der Dampf trotz der sich verringernden Energie eine größtmögliche Kraft auf die Schaufelräder ausüben.
Zur Stromerzeugung treibt die Dampfturbine einen Generator an.
Als direkte Strahlung wird der Anteil der Solarstrahlung bezeichnet, der bei klarem Himmel ohne Streuung durch die Erdatmosphäre direkt auf die Erdoberfläche trifft. Direktes Licht wirft – im Vergleich zur diffusen Strahlung – Schatten. Die direkte Strahlung beträgt im Jahresmittel etwa 50 Prozent der gesamten Strahlung (siehe auch “Globalstrahlung”).
Der als unerwünscht anzusehende Diskoeffekt entsteht durch direkte Sonneneinstrahlung auf spiegelnde Oberflächen. Solche Lichtreflexe, die an sonnigen Tagen von den Rotorblättern einer Windenergieanlage auf den Boden geworfen werden, treten bei neuen Anlagen in der Regel nicht mehr auf. Die heute eingesetzten Farben sind matt und verhindern diesen Effekt weitgehend.
Die Einspeisevergütung wird für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen in das Stromnetz gezahlt und dient der Förderung dieser Stromerzeugungstechnologien. Die Höhe der Einspeisevergütung ist im Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) festgeschrieben.
In der Regel beziehen Kunden Strom zu einem einheitlichen Tarif, unabhängig davon zu welcher Tageszeit sie den Strom verbrauchen. Das nennt man Einzeltarif und sie haben einen Einzeltarifzähler. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit zu einem höheren Grundpreis einen Doppeltarifzähler zu bekommen. Dieser unterscheidet zwischen dem Strom, den die Kunden tagsüber zum normalen Tarif verbrauchen und dem Strom, den sie nachts zu einem günstigeren Tarif verbrauchen.
Elektrizität ist die Gesamtheit der Erscheinungen, die auf elektrische Ladung zurückzuführen sind. Elektrische Vorgänge treten sowohl in der Natur als auch in künstlich erzeugter Form (elektrischer Strom) auf. Natürliche elektrische Phänomene sind z. B. Blitze, in denen sich hohe, durch Reibungselektrizität aufgebaute Spannungen entladen. Aber auch die Informationsverarbeitung im Nervensystem basiert teilweise auf elektrischen Signalen.
Emission ist die Abgabe von festen, flüssigen oder gasförmigen Stoffen sowie von Lärm, Wärme oder Strahlen an Luft, Boden oder Wasser des Ökosystems. Im Umweltschutz ist die Abgabe von Schadstoffen über Abluft, Abwasser oder Abfälle gemeint. Bei fossilen Kraftwerken sind mit Emissionen vor allem die im Verbrennungsprozess entstehenden Abgase wie z. B. Kohlendioxid und Stickoxid gemeint.
Der Emissionshandel ist ein System marktwirtschaftlicher Regulierung von Emissionen durch handelbare Emissionsrechts-Zertifikate. Demnach erhält jeder Marktteilnehmer eine eingeschränkte und mit der Zeit zu verringernde Zahl an Zertifikaten.
Ein Unternehmen, das zu viel CO2 emittiert, kann also selbst in Einsparungen investieren oder einer anderen Firma, die besser wirtschaftet, Zertifikate abkaufen. Der Preis regelt sich an der Emissionsbörse nach Angebot und Nachfrage.

Damit die Gesamtemissionen verringert werden, wird jedes Jahr die Zahl der Emissionszertifikate verringert. Der Emissionshandel wird für große Emittenten in Europa bis 2005 eingeführt, weltweit soll ab 2008 gehandelt werden.

Als Endenergie wird der Energieinhalt von Energieträgern bezeichnet, die der Endverbraucher bezieht. Endenergie resultiert aus Sekundär- oder ggf. Primärenergie, vermindert um Umwandlungs- und Verteilungsverluste, Eigenverbrauch und nicht energetischen Verbrauch.

Beispiele für Endenergieträger
Heizöl im Tank des Endverbrauchers
Holzhackschnitzel vor der Feuerungsanlage oder
Fernwärme an der Hausübergabestation

Energie beschreibt die Fähigkeit eines Systems, Arbeit zu verrichten. Dabei kann zwischen mechanischer, thermischer, elektrischer und chemischer Energie sowie Kern- und Strahlungsenergie unterschieden werden.
In der Nutzung äußert sich die Arbeitsfähigkeit in Form von Kraft, Wärme oder Licht. Nach dem Energie-Erhaltungssatz kann Energie nicht erzeugt oder vernichtet werden. Energie kann nur von einer Energieform in eine andere umgewandelt werden.

Maßeinheit
1 Joule (J)
1 Joule entspricht 1 Wattsekunde
1 kWh = 3.600 kJ = 3.600.000 J

Typische Energieträger, die für Stromerzeugung, Wärmegewinnung und zum Antrieb von Maschinen verwendet werden, sind:
Chemische (fossile) Energie
Kohle, Torf, Erdöl, Ölsande/Ölschiefer, Erdgas
Kernenergie
Uran, Plutonium, “schwerer” Wasserstoff (Deuterium, Tritium)
Erneuerbare Energien
Wind, Biomasse, Sonne, Wasserkraft, Geothermie

Energiedienstleistung bezeichnet die Lieferung einer Dienstleistung wie z. B. geheizter Raum oder Licht an Energiekunden anstelle der bisher üblichen Lieferung von Energieträgern wie Erdgas oder elektrischem Strom durch das Energieversorgungsunternehmen (EVU).
Daraus resultiert für Lieferanten bzw. Energiedienstleister ein Anreiz zur rationellen Energieerzeugung im Gegensatz zur bisherigen Maximierung des Energieträgerabsatzes. Ebenso profitieren Energiekunden, da sie die Dienstleistung energie- und damit auch kosteneffizient geliefert bekommen.
Die Energieeffizienz gibt an, wie hoch der Energieaufwand ist, um einen bestimmten Nutzeffekt zu realisieren (siehe auch “Wirkungsgrad”). Oft kann durch technische Maßnahmen eine Steigerung der Energieeffizienz erreicht werden, d. h. der Energieaufwand kann bei gleichem Nutzeffekt auf einen Bruchteil gesenkt werden. Beispiele hierfür sind Wärmedämmung oder der Einsatz von Energiesparlampen.
Zur Energieeffizienzsteigerung zählt auch die Nutzung bisher ungenutzter Anteile der Energieumwandlung, wie z.B. Abwärmenutzung und Wärmerückgewinnung.
Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist am 01.02.2002 in Kraft getreten. Grundlegend ist der primärenergetische Ansatz, der die gesamte Energiekette von der Rohstoffgewinnung bis zur Wärmeabgabe über einen Heizkörper oder den Warmwasserhahn berücksichtigt. Die EnEV schreibt für Neubauten einen gegenüber der Wärmeschutzverordnung 1995 (WSchV) 30 % geringeren Energiebedarf vor, der Niedrigenergiehaus-Standard wird damit zur Regel. Für Neubauten wird darüber hinaus ein Energiebedarfsausweis vorgeschrieben, der die energetischen Qualitäten transparenter machen soll.

Altbauten müssen bei anstehenden Modernisierungen an den technischen Fortschritt angepasst werden. Außerdem sollen ungedämmte Rohrleitungen nachträglich gedämmt werden und die oberste Geschossdecke unter nicht ausbaufähigen Dachräumen muss wärmedämmend isoliert werden.

Im Rahmen der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV 2007), die im Oktober 2007 in Kraft trat, werden Energieausweise auch für Bestandsgebäude Pflicht. Außerdem werden bei Nichtwohngebäuden Kühleinrichtungen und Kunstlicht im Rahmen der nun vorgeschriebenen Berechnung mit in die Betrachtung aufgenommen.

Energiemanagement ist die effiziente Organisation von Energieerzeugung und Energieverbrauch zum Beispiel in einem Unternehmen. Dabei können durch sinnvolle Investitionen und Organisation beispielsweise teure Spitzenlastkessel oder Energieverluste minimiert werden.
Energiesparen (= energiesparendes Verhalten) umfasst die Vermeidung von unnötigem Energieverbrauch. Dazu gehört z. B. das Vermeiden von Stand-by-Verlusten.
Zu energiesparendem Verhalten gehört aber auch der sparsame Umgang mit Energie, wie z. B. die Vermeidung zu hoher Raumtemperaturen oder dem Heizen und Beleuchten nicht genutzter Räume.
Energieträger sind Rohstoffe, aus denen Nutzenergie gewonnen werden kann. Rohstoffe wie Kohle, Biomasse oder Rohöl aber auch Sonnenenergie gelten als so genannte Primärenergieträger, Strom oder Benzin als Sekundärenergieträger.
Die Temperatur der Erdkruste steigt mit zunehmender Tiefe um 25 bis 30 °C pro Kilometer an. Besonders in ehemals vulkanischen Regionen sind hohe Temperaturen bereits in geringen Tiefen anzutreffen, da das heiße, flüssige Magma des Erdinneren dicht an die Oberfläche vordringt.

Besonders an diesen Orten kann die Erdwärme energetisch genutzt werden. Sie wird bereits in einigen Ländern in Tiefen von 500 bis 2 000 Metern häufig mit Hilfe von Warmwasser gefördert. Je nach geologischen Voraussetzungen sind die Potenziale sehr unterschiedlich. In Deutschland sind sie zwar nicht unerheblich, werden aber bisher kaum genutzt. Die notwendigen Temperaturen liegen viele Kilometer tief. Das erste geothermische Kraftwerk Deutschlands, das auch Strom produziert, steht in Neustadt-Glewe, Mecklenburg-Vorpommern, und versorgt ca. 1 300 Wohnungen mit Fernwärme.

Andere Länder nutzen ihre Potenziale bereits stärker: In Paris werden z. B. 100 000 Wohneinheiten mit Erdwärme aus einer Tiefenbohrung beheizt.
In Island heizen 37 aktive Vulkane den Untergrund auf. Der Inselstaat will in spätestens 30 Jahren völlig unabhängig von fossilen Brennstoffen sein. Über natürlich austretenden oder aus Bohrlöchern geförderten Wasserdampf werden bereits 90 % aller Haushalte mit Wärme versorgt.

Das Ergebnis der Jahresbilanz ist entweder eine Gutschrift, eine Nachzahlung, ein Überweisungsbetrag oder noch offene Posten, es weist das Plus oder Minus ggfs. fehlende Beträge, in der Regel bezogen auf Ihre bereits gezahlten und verrechneten Abschläge, auf.
Der Begriff “Erneuerbare Energien”, auch regenerative Energien genannt, bezeichnet nachhaltige Energiequellen, die sich laufend erneuern, sehr lange zur Verfügung stehen und damit unerschöpflich sind.

Neben geothermischer Energie (Erdwärme) und Gravitationsenergie (die von Gezeitenkraftwerken genutzt wird) gilt vor allem die Sonnenenergie als die Energiequelle, die zukünftig einen großen Anteil des menschlichen Energiebedarfs umweltverträglich decken kann.
Dabei wird unterschieden zwischen direkter Sonnenenergie und der umgewandelten Strahlungsenergie, die – ebenfalls regenerativ – als Windenergie, Wasserenergie oder Bioenergie zur Verfügung steht. Das technisch nutzbare Angebot aller regenerativen Energien ist um ein mehrfaches höher als der menschliche Energieverbrauch.

Alle regenerativen Energieträger sind kohlendioxidneutral, d. h. sie emittieren entweder kein Kohlendioxid oder nicht mehr als sie während ihrer Entstehung aufgenommen haben (z. B. Biomasse) – abgesehen von den Emissionen, die bei Herstellung, Vertrieb, Wartung und Entsorgung der jeweiligen Technologien (z. B. Windräder, Photovoltaikanlagen) oder bei Anbau und Vertrieb der Energiepflanzen anfallen.

Das “Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG)” ist am 1. April 2000 in Kraft getreten und hat das frühere Stromeinspeisegesetz ersetzt. Es soll den Ausbau von Energieversorgungsanlagen vorantreiben, die aus sich erneuernden (regenerativen) Quellen gespeist werden, insbesondere aus Wind- und Sonnenenergie.

Geregelt sind in diesem Gesetz die Abnahme und Vergütungen von erneuerbarem Strom aus Energieerzeugungsanlagen. So werden die Energieversorgungsunternehmen verpflichtet, regenerativ erzeugten Strom zu Festpreisen abzunehmen. Die novellierte Fassung des EEG vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1918) ist am 1. August 2004 in Kraft getreten. Wesentliche Punkte der novellierten Fassung des EEG betreffen die Höhe der Fördersätze sowie die bessere juristische Stellung der Betreiber von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien gegenüber den örtlichen Netzbetreibern (u. a. Wegfall der Vertragspflicht).

Erdgas ist ein Gemisch, das hauptsächlich aus Methan (CH4), Stickstoff (N2), einem geringen Anteil anderer Kohlenwasserstoffe (Ethan, Propan, Butan und Methan) und Spuren von Helium besteht. Aus dem unsichtbaren und von der Natur aus geruchlosem Gas wird hauptsächlich Wärme gewonnen. Das Erdgas, was heute verbraucht wird, ist bereits vor vielen Millionen Jahren in größeren Tiefen unter der Erdoberfläche entstanden. Es hat sich unter besonderen Bedingungen über verschiedene geochemische Umwandlungsprozesse aus organischem Material gebildet. Dieses Gas ist durch Risse und Poren in den Gesteinsschichten nach oben gewandert. Traf es auf eine natürliche Barriere, z. B. eine Aufwölbung gasdichter Schichten, konnte sich eine Gaslagerstätte bilden. Gefördert wird das Gas aus diesen Lagerstätten über Bohrungen. An der Erdoberfläche wird das Gas gereinigt und getrocknet und gelangt anschließend über Pipelinesysteme bis zum Endverbraucher.
Erdgas wird in zwei Arten unterschieden, in Erdgas-E (frühere Bezeichnung: Erdgas H) und Erdgas-LL (frühere Bezeichnung: Erdgas L). Dabei steht LL für einen niedrigen Brennwert (ca. 10 kWh/m3 im Normzustand) und E für einen hohen Brennwert (ca. 12 kWh/m3 im Normzustand).
Erdgas wird im Erdölgebiet als “Nassgas” (in Erdöl gelöst) und als “Trockengas” (aus reinen Erdgaslagerstätten) gefördert, beide werden unter dem Begriff “Naturgas” zusammengefasst.
Die Ersatzversorgung erhalten alle Kunden (nicht nur Haushaltskunden), die Energie über ein Energieversorgungsnetz der allgemeinen Versorgung in Niederspannung oder -druck beziehen, ohne diesen Bezug einem bestehenden Liefervertrag zuordnen zu können. Die Ersatzversorgung darf zu höheren allgemeinen Preisen als die Grundversorgung durchgeführt werden und endet spätestens nach drei Monaten.
Fernwärme ist thermische Energie zur Raumheizung, Warmwasser- und Prozesswärmebereitstellung, die vom Erzeuger an Verbraucher geliefert und dabei meist in Heißwassernetzen über größere Entfernungen (> 450 Meter) transportiert wird. Bei kürzeren Transportentfernungen bis 450 Meter spricht man von Nahwärme.

Fernwärme stellt eine Möglichkeit dar, die Primärenergieausnutzung kalorischer Kraftwerke zu erhöhen, indem man die entstehende Abwärme mittels sogenannter Kraft-Wärme-Kopplung nutzt (Heizkraftwerk). Zu diesem Zweck wird Wasser als wärmespeicherndes Medium in einem kontinuierlichem Kreislauf vom Wärmeerzeuger zum Verbraucher und zurück gepumpt. Dazu werden Rohrleitungen mit sehr guter Wärmedämmung benötigt, ebenso Wärmeüberträger an den Übergabestellen zu den Verbrauchern sowie innerhalb des Fernwärmenetzes.

Neben Heizkraftwerken existieren auch reine (Fern-)Heizwerke (ohne Stromerzeugung), z. B. Müllverbrennungsanlagen.

Erdöl, Erdgas und Kohle zählen zu den klassischen fossilen Brennstoffen. Sie bestehen aus toter Biomasse, die vor Millionen Jahren abstarb und durch geologische Vorgänge umgewandelte wurde. Je nach Art der Biomasse entstehen daraus die heute als Energieträger genutzten Medien. Sie setzen Energie durch Verbrennung frei.
In den Förderrichtlinien werden unter dem Punkt Fördervoraussetzungen, Details der Fördermaßnahme festgeschrieben. Hierin wird zum Beispiel festgelegt, welchen Mindestertrag ein Solarkollektor zur Erzeugung von warmem Wasser über das Jahr erbringen muss, um gefördert zu werden. Ferner wird festgelegt, dass – bei Förderprogrammen eines Bundeslandes – die Maßnahme im Bundesland selbst umgesetzt werden muss.
Fotosynthese ist vereinfachend die Synthese von Kohlendioxid (CO2) und Wasser unter Lichteinwirkung zu “Pflanzenmaterial”, dabei wird Sauerstoff freigegeben.
Dieser Prozess verschafft Pflanzen energetische und “strukturelle” Nahrung, die sie zu ihrem Wachstum und zu ihrer Fortpflanzung benötigen. Nachts, wenn kein Licht vorhanden ist, verbrauchen Pflanzen in der Bilanz Sauerstoff, tagsüber produzieren sie ihn in der Bilanz.

In der Summe erzeugen Pflanzen mehr Sauerstoff, als sie verbrauchen und stellen mehr gebundene chemische Energie her, als sie zum Eigenbedarf benötigen. Sie werden in der Biologie daher auch als Produzenten bezeichnet, im Gegensatz zu den tierischen Lebewesen und dem Menschen, die als Konsumenten bezeichnet werden. Diese Konsumenten leben allesamt – teilweise über eine längere Nahrungskette, teilweise direkt – von dem, was Pflanzen produzieren.

Zur Gewinnung verwertbarer chemischer Energie wird die Fotosynthese indirekt seit vielen Jahrtausenden von den Menschen genutzt, indem sie Holz und andere Biomassearten zum Kochen und Heizen verbrennen.

Fotovoltaik ist die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie. Die Leistung einer PV-Anlage wird meist in Kilowatt peak angegeben. Die “peak”-Leistung wird unter Standardbedingungen (Einstrahlung von 1.000 Watt/qm; Umgebungstemperatur 25°C) erzeugt.

Die Umwandlung erfolgt über Solarzellen. Heutige Solarzellen bestehen im Wesentlichen aus zwei Siliziumschichten, die durch den Einschluss von Bor, Phosphat o. ä. (Dotierung) unterschiedliche elektrische Eigenschaften haben.

An der Grenzfläche zwischen den Schichten bildet sich ein elektrisches Feld. Bei Bestrahlung der Solarzelle entstehen freie Ladungsträger, die durch das elektrische Feld getrennt werden. Dies führt zu einer elektrischen Spannung zwischen den Metallkontakten der Solarzelle. Wird nun ein elektrischer Verbraucher angeschlossen, kann Strom fließen.

Beleuchtungseinrichtung, die über Anregungsprozesse Licht erzeugt.
Durch eine elektrischen Strom, also eine Strom von Elektronen, der durch ein Gas fließt, werden Gasatome oder -moleküle angeregt: Die Elektronen des elektrischen Stroms stoßen die Hüllenelektronen der Gasatome oder -moleküle, übertragen dabei Energie auf diese. Wenn diese angeregten Gasteilchen wieder in ihren ursprünglichen Zustand – den Grundzustand – zurückkehren, wird die Energie in Form von Licht ausgesandt.

Im Gegensatz zur Glühlampe wird hier das Licht nicht in einem zusammenhängenden Spektrum, sondern in ganz bestimmten Spektralfarben erzeugt. Das Spektrum einer Gasentladungslampe ist kein kontinuierliches Spektrum, sondern ein Linienspektrum.
Die prinzipiellen Grenzen des Wirkungsgrades einer Glühbirne werden von Gasentladungslampen um einen Faktor 5-10 überschritten. Als Gasfüllungen kommen beispielsweise Edelgase (,,Neonröhren“), Quecksilber (,,Leuchtstofflampe“) oder Metalle (moderne Metalldampflampen) zum Einsatz.

Der mechanische (Strom-)Generator wandelt mechanische Energie – meistens in Form einer Drehbewegung – in elektrischen Strom um. Dazu wird eine Spule aus leitfähigem Material innerhalb eines Magnetfeldes so bewegt, dass sich der magnetische Fluss durch die Spule permanent ändert. Diese Änderung des magnetischen Flusses induziert (erzeugt) eine elektrische Spannung in der Spule und die daraus resultierende elektrische Leistung kann dem Generator entnommen werden.
Ein Fahraddynamo beispielsweise ist ein kleiner Generator mit einer Leistung von etwa 3 Watt. Generatoren in Großkraftwerken haben Leistungen von mehreren hundert Megawatt bis zu etwa einem Gigawatt. Ein Elektromotor ist ein in umgekehrter Richtung betriebener mechanischer Generator.
Eine Fotovoltaikanlage erzeugt ebenfalls elektrischen Strom und wird deshalb als Generator bezeichnet. Im Gegensatz zum mechanischen Generator erfolgt hier die Stromerzeugung durch Umwandlung von Strahlungsenergie.
Unter Geothermie versteht man die Nutzung der Erdwärme zur Wärmeversorgung und Stromgewinnung. Die Temperatur der Erde steigt mit zunehmender Tiefe um 25 bis 30 °C pro Kilometer an. Besonders in ehemals vulkanischen Regionen sind hohe Temperaturen bereits in geringen Tiefen anzutreffen, da das heiße flüssige Magma des Erdinneren dicht an die Oberfläche vordringt. An diesen Orten kann die Erdwärme energetisch genutzt werden. Sie wird in einigen Ländern in Tiefen von 500 bis 2.000 Metern häufig mit Hilfe von Warmwasser gefördert. Je nach geologischen Voraussetzungen sind die Potentiale sehr unterschiedlich. In Deutschland ist das Potenzial derzeit noch gering einzuschätzen. Geothermie-Anlagen haben einen Wirkungsgrad von 20 %.
Gleichstrom ist elektrischer Strom mit einer gleichbleibenden Fließrichtung (auch DC für direct current genannt). Dabei wird zwischen konstantem Gleichstrom (Stromstärke gleichbleibend) und pulsierendem Gleichstrom (Stromstärke ändert sich periodisch) unterschieden.
Gleichstrom wird z. B. von Batterien und Fotovoltaikanlagen erzeugt. Im Stromnetz der Energieversorger, und damit in den Steckdosen, wird Wechselstrom bereitgestellt.
Globalstrahlung nennt man die Summe der an einem Ort eintreffenden Solarstrahlung. Sie gibt an, wie viel Sonnenenergie auf der Erdoberfläche zur Verfügung steht und setzt sich zusammen aus der auf direktem Weg eintreffenden Solarstrahlung (Direktstrahlung) und der Strahlung, die über Reflexion an Wolken, Wasser- und Staubteilchen die Erdoberfläche erreicht (Diffusstrahlung). Unter direkter Solarstrahlung versteht man den Anteil der Strahlung, der direkt aus der Sonnenrichtung als Parallelstrahlung einfällt. Diffuse Himmelsstrahlung dagegen ist der Anteil, der durch Streuung an Molekülen und Aerosolen der Atmosphäre aus verschiedenen Richtungen auf die Erdoberfläche trifft. Die Höhe der Globalstrahlung hängt ab vom Sonnenstand (je nach Breitengrad und Jahreszeit) und atmosphärischen Störungen (Bewölkung, atmosphärische Partikel). Im Durchschnitt erreichen 55 % der Sonnenstrahlung den Erdboden. Die Globalstrahlung erreicht bei wolkenlosem Himmel im Sommer in Mitteleuropa etwa 1000 W/m2. Bei trübem, wolkigem Wetter besteht sie nur aus dem Diffusstrahlungsanteil und ihr Wert sinkt auf Werte unter 100 Watt/m2. Ab einem Wert von 120 W/m2 spricht man von Sonnenschein. Die eingestrahlte Sonnenenergie pro Jahr beträgt in Deutschland etwa 900 – 1.200 kWh/m2.
Hier sind die in den entsprechenden Abrechnungszeiträumen zutreffenden Groggentalstromtarife abgerechnet. Das heißt, der gültige Preis pro in Anspruch genommene Kilowattstunde (kWh).
Den Grundbedarf an Strom nennt man Grundlast (im Unterschied zu Mittellast und Spitzenlast). Er besteht unabhängig von allen Lastschwankungen.
Die Grundlast wird von Kraftwerken gedeckt, die nahezu rund um die Uhr arbeiten. Zu diesen so genannten Grundleistungskraftwerken gehören in Deutschland vor allem Kernkraftwerke und Braunkohlekraftwerke.
Der Grundpreis ist das auf eine bestimmte Zeitspanne (meist: Jahr) bezogene Entgelt für das ständige Vorhalten der jeweiligen Energieart. Der Grundpreis ist in der Regel in Abhängigkeit vom Jahresverbrauch gestaffelt und fällt auch dann an, wenn im betreffenden Zeitraum keine Energie bezogen wurde. Bei Bezug auf den Abrechnungszeitraum Jahr wird vom Jahresgrundpreis gesprochen, der im Zusammenhang mit Abschlagszahlungen zeitanteilig erhoben wird.
Grundversorger ist jeweils das Energieversorgungsunternehmen, das die meisten Haushaltskunden in einem Netzgebiet der allgemeinen Versorgung beliefert.
Verordnung über Allgemeine Bedingungen für die Grundversorgung von Haushaltskunden und die Ersatzversorgung mit Gas aus dem Niederdrucknetz (Gasgrundversorgungsverordnung GasGVV) vom 26.10.2006 (BGBl. I Nr. 50 S. 2396).
Anschluss zur Versorgung von Hauseigentum mit Fernwärme, Gas, Strom oder Wasser.
Hauseigentümer stehen während ihres Hausbaus vor dem Problem die Versorgung mit Gas, Strom oder auch Wasser durch den Versorger sicherzustellen.

Zur Beantragung eines Hausanschlusses sind rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, damit die Versorgung zum Zeitpunkt des Einzugs gewährleistet ist. Anmeldungen können über den Versorger bezogen werden, wobei Grundriss und Lageplan einzureichen sind.

Der Versorger erstellt daraufhin ein Angebot in Vertragsform. Nach Absprache mit dem Eigentümer werden die Anschlüsse gelegt und die Nutzung von Strom, Gas, Wasser kann beginnen.

Verordnung über Heizkosten in Mehrfamilienhäusern.
Die Heizkostenverordnung regelt die Verteilung der Betriebskosten bei zentralen Heizungs- und Warmwasseranlagen in Mehrfamilienhäusern. Danach müssen zwischen 50 und 70 Prozent der Betriebskosten direkt nach dem gemessenen Wärmeverbrauch auf die einzelnen Nutzer verteilt werden. Der Rest wird unabhängig vom Verbrauch nach der vorhandenen Wohn- und Nutzfläche aufgeteilt.
Zur verbrauchsabhängigen Erfassung der Heizkosten.
Heizkostenverteiler dienen der verbrauchsabhängigen Erfassung der Heizkosten. Ihre Montage erfolgt am Heizkörper nach einheitlichen Bestimmungen. Man unterscheidet zwischen elektronischen Heizkostenverteilern und Heizkostenverteilern nach dem Verdunstungsprinzip.
Ein Heizkraftwerk ist ein Wärmekraftwerk, das nicht nur elektrische Energie, sondern hauptsächlich oder zusätzlich Fernwärme, Nahwärme oder Prozesswärme liefert. Bei diesem Kraftwerkstyp wird die entstehende Abwärme für Heizzwecke verwendet und in ein Fernwärmenetz gespeist.
Kleinere Anlagen werden als Blockheizkraftwerke bezeichnet und dienen der dezentralen Energieversorgung. Eine Kraft-Wärme-Kopplung mit Brennwertkesseln ist eine der effizientesten Energienutzungsarten bei der Verbrennung fossiler Energieträger.
Die Verordnung enthält anlagenbezogene Energieeinsparungsvorschriften für heizungstechnische sowie der Versorgung mit Brauchwasser dienende Anlagen und Einrichtungen mit einer Nennwärmeleistung von mehr als 4 kW, die mit festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen, mit Fernwärme oder über eine Widerstandsheizung mit elektrischer Energie betrieben werden.

Die Verordnung regelt u.a. Einbau und Aufstellung von Wärmeerzeugern, Einrichtungen zur Begrenzung von Betriebsbereitschaftsverlusten, Wärmedämmung von Wärmeverteilungsanlagen, Einrichtungen zur Steuerung und Regelung, Brauchwasseranlagen, Pflichten des Betreibers heizungstechnischer oder Brauchwasseranlagen.

Der Heizwert (Hu,n) eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung eines Kubikmeter Gas – gerechnet im Normzustand – frei wird, wenn die Anfangs- und Endprodukte bei gleichbleibendem Druck eine Temperatur von 25°C haben und das bei der Verbrennung entstandene Wasser dampfförmig vorliegt.
Die im Rahmen der Anwendung vom Normzustand abweichenden Drücke und Temperaturen werden im Betriebsheizwert berücksichtigt.
Bei einem geringen Stromverbrauch (bis zu 500 kWh) wird der zu zahlende Preis pro Kilowattstunde auf den Höchstpreis begrenzt. Dieser liegt zwar wenige Cent über dem gewöhnlichen Verbrauchspreis für eine Kilowattstunde, dafür entfällt aber der feste Leistungspreis (Teil des jährlichen Grundpreises).
Als Immission wird die Einwirkung von festen, flüssigen oder gasförmigen Schadstoffen sowie von Lärm, Wärme oder Strahlen an einem Ort bezeichnet. Immissionen wirken auf Menschen, Tiere, Pflanzen, Sachgüter sowie die Umweltmedien Boden und Wasser.
Durch Isolation wird ein Wärmetransport und damit Wärmeverlust unterbunden.
Ein Joule entspricht einer Wattsekunde, d. h. mit der Energie eines Joules kann über eine Sekunde eine Leistung von einem Watt aufrechterhalten werden.

Benannt wird die Energieeinheit nach James Prescott Joule (1818-1889). Er fand 1840 das nach ihm benannte Joule’sche Gesetz, nach dem die in einem stromdurchflossenen Leiter erzeugte Wärme proportional zu dessen Widerstand und dem Quadrat der Stromstärke ist.

Abkürzung der Einheit für die Leistung
-> Maßeinheit: 1 Kilowatt = 1000 Watt

Beispiele:
Ein Pferd kann etwa ein Kilowatt Dauerleistung erbringen (1 PS = 1 Pferdestärke = 0,736 Kilowatt).
Eine starke Bohrmaschine oder ein Rasenmäher haben eine Leistung von etwa 1 Kilowatt.
7 Quadratmeter guter kommerzieller Photovoltaik-Module geben bei optimalem Sonnenstand 1 Kilowatt Leistung ab.
Eine kleine Herdplatte hat eine Leistung von etwa 1 Kilowatt
Ein kleiner Baustrahler oder ein starker Deckenstrahler haben eine Leistung von etwa 0.5 Kilowatt.

Die Kilowattstunde – kurz: kWh – ist die Einheit der Energie Der Begriff wird vor allem in der Elektrotechnik angewandt. Ein 1000-Watt-Bügeleisen verbraucht beispielsweise in einer Stunde 1000 Watt-Stunden Strom, das entspricht einer kWh.
1 kWh = 1000 Wh= 3.600.000 Ws= 3.600.000 J
Klimaschutz ist der Sammelbegriff für die Bestrebungen, mit denen dem Klimawandel entgegengewirkt werden soll. Im Mittelpunkt stehen dabei die Bemühungen, den von Menschen verursachten Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern. Der Klimaschutz ist von internationaler Bedeutung und wird mit der Klima-Rahmenkonvention und dem Kyoto-Protokoll für alle Staaten verbindlich.
Im Sommer 1992 wurde diese Konvention auf der Konferenz von Rio de Janeiro von mehr als 150 Staaten unterzeichnet: Sie ist seit März 1994 in Kraft. Zielsetzung ist die Stabilisierung der Treibhausgaskonzentration in der Atmosphäre auf einem Niveau, das eine weitere Klimaerwärmung und weitere Einflüsse auf das Klimasystem verhindert. Dazu sind deutliche Emissionsminderungen in der Industrie nötig.
Die weltweite Klimaentwicklung ist dadurch gekennzeichnet, dass die mittlere jährliche globale Lufttemperatur in Bodennähe seit Anfang des 20. Jahrhunderts unter Schwankungen ansteigt.

Seit Beginn des Industriezeitalters haben die Treibhausgaskonzentrationen (insbesondere CO2) in der Atmosphäre durch die Nutzung fossiler Brennstoffe und Brandrodungen der tropischen Regenwälder drastisch zugenommen. Neue Treibhausgase wie die Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) sind hinzugekommen. Durch die relativ langen Verweilzeiten der Treibhausgase in der Atmosphäre (zum Teil über 100 Jahre) kommt es zu einer Anreicherung dieser Gase in der Atmosphäre.

Die Temperaturzunahme ist somit in erheblichem Umfang auf menschliche Einflüsse zurückzuführen. Die Folgen für Natur und Gesellschaft sind bisher kaum absehbar (z. B. Erhöhung des Meeresspiegels, Veränderung der Niederschlagsverhältnisse, Zunahme extremer Wetterereignisse, Verschiebung der Klimazonen).

Kohlendioxid (CO2) ist ein unsichtbares, geruchloses und in den üblichen Konzentrationen unschädliches Gas aus Kohlenstoff und Sauerstoff. In der Erdatmosphäre ist der Anteil des CO2 mit 0,036 % im Verhältnis zu anderen Gasen eher gering.

Kohlendioxid ist ein klimawirksames Treibhausgas: Die Erhöhung der CO2-Konzentration wird durch die Nutzung fossiler Energieträger hervorgerufen und trägt zu einem großen Anteil zur Klimaerwärmung bei.

In einer thermischen Solaranlage wandelt ein Kollektor mittels eines Absorbers die Sonnenstrahlung in Wärme um, die für Heizung, Brauchwassererwärmung oder thermische Lüftung genutzt werden kann. Sonnenkollektoren sind, neben Speicher und Regelung, die wichtigste Komponente einer thermischen Solaranlage.
Entgelte der Versorger an die Gemeinden zur Nutzung öffentlicher Infrastruktur.
Konzessionsabgaben sind Entgelte für die Einräumung des Rechts zur unmittelbaren Versorgung von Letztverbrauchern mit Gas, Strom und Wasser im Gemeindegebiet mittels Benutzung öffentlicher Verkehrswege für die Verlegung und den Betrieb von Leitungen (§ 1 Abs. 2 der Konzessionsabgabenverordnung – KAV vom 09.01.1992).

Diese Entgelte sind in den allgemeinen Tarifpreisen enthalten und vom Versorgungsunternehmen an die entsprechenden Gemeinden abzuführen. Die Konzessionsabgabe wird nach Centbeträgen je gelieferter Kilowattstunde (Ct/kWh) bemessen.

Erzeugung von elektrischen Energien und Wärme in einem Prozess.
Bei der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) werden elektrische Energie und Wärme in einem gemeinsamen Prozess erzeugt. Mit der KWK wird beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk ein höherer thermischer Wirkungsgrad erreicht, als bei der ausschließlichen Stromerzeugung. Somit liegt der Nutzungsgrad ungleich höher.
Einige Förderprogramme wie das KfW-Programm zur CO2-Minderung, das KfW-Umweltprogramm oder das KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm stellen Geld in Form eines zinsverbilligten Darlehens zur Verfügung. Die Mittel zur Zinsabsenkung stellt der Bund bereit.
Unter Kundennummer sind alle persönlichen Daten zu Ihrem Strombezug zusammengefasst.
Der k-Wert (neu: U-Wert) wird auch als Wärmedurchgangs-Koeffizient bezeichnet und im Zusammenhang mit Wärmedämmung verwendet.
Dieser Wert gibt die Menge der Energie an, die in einer bestimmten Zeit durch ein Bauteil dringt.
Der (k-)U-Wert wird in Watt pro Quadratmeter angegeben. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung.

KWK-Gesetz
Gesetz zum Schutz der Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz).
Das KWK-Gesetz regelt die Abnahme und Vergütung von Strom aus Kraftwerken mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK). Diese arbeiten auf Basis von Steinkohle, Braunkohle, Erdgas, Erdöl oder Abfall und werden von Energieversorgern zur Bereitstellung von Strom für Endverbraucher betrieben. Strom, der aus diesen Kraftwerken in das Netz eingespeist wird, ist nach §4 des KWK-Gesetzes zu vergüten.

Laufwasserkraftwerke (auch: Flusskraftwerke/Wasserkraftwerke) dienen zur Stromerzeugung. Sie werden durch den natürlichen Wasserzulauf eines Flusses betrieben. Ein Wehr oder eine Staumauer staut das Wasser auf, das dann an der Sperrmauer durch Turbinen geleitet wird und so über Generatoren Strom erzeugt.

Die Wasserführung der meisten größeren Flüsse unterliegt wenig Schwankungen, so dass ein solches Kraftwerk zur Grundlast-Stromerzeugung (24 Stunden am Tag gleich bleibende Leistung) eingesetzt werden kann. Daher werden solche Kraftwerke manchmal auch als Grundleistungskraftwerke bezeichnet.

Der Begriff Leistung ist ein Maß für das Arbeitsvermögen pro Zeit und wird in der Einheit Watt (W) angegeben.
Das Watt wurde nach dem schottischen Erfinder James Watt (1736-1819) benannt. James Watt war ein Instrumentenmacher, der an der Universität von Glasgow ab 1757 mathematische Instrumente (Kompasse, Quadranten u.a.) herstellte und war unter anderem entscheidend an der Entwicklung der Dampfmaschine beteiligt.
Durch Gasentladung wird in der Leuchtstofflampe ultraviolettes Licht (UV-Licht) erzeugt.
Auf Grund des hohen Wirkungsgrades ist diese energiesparende Form der Lichterzeugung weit verbreitet.
Leuchtstofflampen enthalten Quecksilber für die Gasentladung und müssen als Sondermüll entsorgt werden.
Ausgehend von der seit Februar 1997 geltenden EU-Binnenmarktrichtlinie wurden auch in Deutschland die Märkte für die leitungsgebundene Versorgung mit Strom und Gas durch die Energierechtsnovelle 1998 für Wettbewerb geöffnet.

Ein dauerhaft gesicherter Wettbewerb auf den leitungsgebundenen Strom- und Gasmärkten setzt insbesondere den ungehinderten Zugang Dritter zu den Versorgungsnetzen voraus. Die Schaffung von Ansprüchen auf Netzzugang stand daher im Zentrum der Novellierung, wobei zunächst auf das Prinzip des verhandelten Netzzugangs auf Grundlage von Verbändevereinbarungen angewendet wurde.

Mit Inkrafttreten der Energierechtsnovelle 2005 am 13. Juli 2005 erfolgt auf der Grundlage der Binnenmarktrichtlinien für Strom und Gas 2003 der Übergang vom verhandelten zum regulierten Netzzugang. Für die Durchführung der Regulierung auf Bundesebene ist die Bundesnetzagentur verantwortlich.

Entscheidende Bedeutung für einen unverfälschten Wettbewerb bei Stromerzeugung und -vertrieb kommt den neuen Bestimmungen zur Entflechtung des Netzbetriebs zu. Sie wirken darauf hin, dass in vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen Netzbetreiber ihre aus dem Netz erwachsende Monopolstellung nicht zur Behinderung unternehmensfremder Netznutzer missbrauchen.

Die heutige Bauart von Gebäuden bringt eine immer dichtere Gebäudehülle mit geringeren Energieverlusten mit sich. Die Bewohner von modernen Neubauten oder sanierten Gebäuden müssen sich jedoch manchmal an einen anderen Umgang mit dem Thema Frischluft / Lüftung gewöhnen.
So verfügen z. B. Niedrigenergiehäuser oft über ein Lüftungssystem, das die Be- und Entlüftung reguliert. Die verbrauchte Luft wird den Räumen entzogen und durch frische ersetzt. Die kalte Außenluft wird in einem Wärmetauscher durch die warme Abluft erwärmt. Dies entlastet die Raumheizung und führt zum Einsparen von Heizenergie. Der Stromverbrauch für Wärmerückgewinnungsanlagen darf jedoch nicht höher sein, als die eingesparte Energie.
Vorteile des kontrollierten Luftwechsels: Verbesserung der Raumluft durch kontrollierten und erhöhten Luftwechsel, Reduktion des Wasserdampfes und damit Minderung von Schimmel und Bauteilproblemen, Linderung von Allergieproblemen, Energieeinsparung durch Wärmerückgewinnung aus Abluftwärme.
1 Megawatt = 1.000.000 Watt.
Die Leistung von Kraftwerken und Turbinen zur Stromerzeugung wird typischerweise in Megawatt angegeben.
Die so genannte Megawattklasse ist eine Bezeichnung für Windenergieanlagen, die eine Leistung von mindestens 1 000 Kilowatt (kW) = 1 Megawatt (MW) haben.
Das Entgelt für Messung setzt sich aus zwei Komponenten zusammen.
Komponente 1 beinhaltet die Kosten für die Bereitstellung der Messeinrichtung (Zählermiete) einschl. der Zusatzgeräte.
Komponente 2 für die Ablesung bzw. die Auslesung an der Messstelle und Datenbereitstellung für die Abrechnung.
Wenn ein Dritter Messstellenbetreiber ist, entfällt Komponente 1.
Methan ist ein farbloses und geruchloses Gas, das zu den Treibhausgasen gehört. Seine Treibhauswirkung (global warming potential – GWP) ist 21-mal so stark wie die von Kohlendioxid. Die wichtigsten Methanquellen sind fossile Brennstoffe, Kohlegruben (Grubengas) und die Methan-Gärung in Mülldeponien (Deponiegas), Kläranlagen (Klärgas) sowie bei der anaeroben (sauerstofffreien) Vergärung von organischem Material (Biogas). Biogas besteht zu ca. 60 % aus Methan und zu 35 % aus Kohlendioxid. Die hervorragende Brennbarkeit dieses Gases macht es möglich, Methan zum Antrieb von Motoren für die Stromerzeugung zu nutzen. Beim Verbrennungsprozess wird Methan zu Kohlendioxid und Wasser.
Die zweite Ebene des Strombedarfs ist die Mittellast. Dabei handelt es sich um die regelmäßige Ausbuchtung der Lastkurve oberhalb der Grundlast, etwa um den vermehrten Stromverbrauch mittags und abends. Diese stundenweise Belastung des Stromnetzes ist vorhersehbar und wird vor allem von Steinkohlekraftwerken abgedeckt.
Die Nabenhöhe ist der Abstand des Rotors einer Windenergieanlage vom Erdboden (bei Onshore-Anlagen) bzw. von der Meeresoberfläche (bei Offshore-Anlagen). Die typische Nabenhöhe einer Windenergieanlage mit 1,5 MW Nennleistung liegt in Abhängigkeit des Standortes zwischen 60 und 120 Metern.
In größeren Höhen lässt sich in der Regel eine größere Windausbeute erzielen, da die durchschnittlichen Windgeschwindigkeiten höher und die Verluste durch Verwirbelungen (Hindernisse wie Bäume, Gebäude etc.) geringer sind.
Nachwachsende Rohstoffe sind land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte (z. B. Holz, Raps, Stroh), die einer Verwendung im Nichtnahrungsbereich zugeführt werden.
Verwendung finden sie z. B. als Dämmstoffe, Schmierstoffe und Hydraulikflüssigkeiten oder als Arzneimittel. Die häufigste Anwendung ist jedoch der Ersatz oder Zusatz von erdölbasierten Kraftstoffen für Automobile oder die Verbrennung in Heizkraftwerken.

Der entscheidende Vorteil von nachwachsenden Rohstoffen im Vergleich zu fossilen Rohstoffen ist, dass sie regenerativ sind, d. h. schnell nachwachsen bzw. neu angebaut werden können. Damit geht die CO2-Neutralität bei der Verbrennung einher, denn dabei wird nie mehr Kohlendioxid freigegeben, als vorher von der Pflanze gebunden wurde.

Unter Nahwärmeversorgung wird – im Gegensatz zur Versorgung mit Fernwärme – die Verteilung von Wärme im direkten Umfeld des Orts der Energieerzeugung verstanden, z.B. in kleinen Siedlungen oder Mehrfamilienhäusern. Dabei werden häufig Blockheizkraftwerke (BHKW) eingesetzt, die gleichzeitig Wärme und Strom liefern (Kraft-Wärme-Kopplung).
Um eine optimale Energieaufnahme durch Solaranlagen (solarthermisch und fotovoltaisch) zu erzielen, ist deren Ausrichtung in Sonnenrichtung erforderlich. Die größte Energiemenge kann aufgenommen werden, wenn die Module der Sonne nachgeführt werden.

Da die Nachführung häufig zu aufwendig ist, sollten sie im rechten Winkel zur stärksten Sonneneinstrahlung stehen. In der Praxis erweisen sich Neigungswinkel zwischen 30° und 45° als ideal. Allerdings ist dabei noch der Nutzungszeitraum zu beachten, denn im Winter steht die Sonne tief und hat einen flachen Einstrahlungswinkel, im Sommer steht sie sehr hoch und hat dadurch einen sehr steilen Einstrahlungswinkel.

Als Netzbetreiber wird bezeichnet, wer die Geschäfte des Betriebs eines Verteilungs- oder eines Übertragungsnetzes betreibt. Er ist für den sicheren und zuverlässigen Betrieb des jeweiligen Netzes in einem bestimmten Gebiet sowie für die Verbindungen mit anderen Netzen verantwortlich. Der Übertragungsnetzbetreiber regelt darüber hinaus die Übertragung über das Netz unter Berücksichtigung des Austausches mit anderen Netzbetreibern. Er stellt zudem die Systemdienstleistungen zur Verfügung, die zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit notwendig sind.
Unter Netzeinspeisung wird das Einspeisen von Strom aus allen Formen von Kraftwerken / Stromerzeugungsanlagen in das allgemeine Stromnetz verstanden. Im Bereich der erneuerbaren Energien handelt es sich dabei z. B. um Wasserkraftwerke, Solar-, Biomasse- und Windkraftanlagen.
Die Energieversorgungsunternehmen (EVU) sind nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) dazu verpflichtet, Strom aus diesen Anlagen nicht nur abzunehmen, sondern ihn auch kostendeckend nach festgelegten Preisen zu vergüten.
Damit Strom und Gas auch beim Verbraucher ankommen, muss der Transport aus den Kraftwerken in die Haushalte erfolgen. Das geschieht über sogenannte Verteilnetze. Für die Durchleitung der Energie zum Endkunden erheben die jeweiligen Netzbetreiber eine Gebühr – die sogenannten Netznutzungsentgelte. Diese sind vom Strom- beziehungsweise Gasanbieter an den Netzbetreiber zu zahlen. Das Netznutzungsentgelt ist somit eine Transport- und Verteilgebühr. Die jeweils gültigen Netznutzungsentgelte der einzelnen Netzbetreiber werden regelmäßig im Internet veröffentlicht.
Ein Niedrigenergiehaus verbraucht durch bessere Wärmedämmung und verbesserte Technik deutlich weniger Energie als herkömmliche Häuser. Eine amtliche Definition gibt es nicht, da ein Niedrigenergiehaus keine bestimmte Bauform oder Bauweise beschreibt, sondern eher einen Verbrauchsstandard.

Als Bezugsgröße wird im Allgemeinen der jährliche Heizwärmebedarf bezogen auf einen Quadratmeter gewählt. Ein Niedrigenergiehaus braucht für die Raumheizung 30-70 kWh pro qm und Jahr. Das entspricht 3-7 l Heizöl.

Die wichtigsten Merkmale eines Niedrigenergiehauses sind: sehr gute Wärmedämmung der Außenwände, Fenster, Dachflächen, Kellerwände und Kellerdecken, Reduzierung von Wärmebrücken, Dichtheit der Außenhülle (Blower-Door-Test), Optimierung des Verhältnisses Außenfläche / Nutzvolumen, optimierte Heizungsanlage, Optimierung der passiven Solarenergienutzung, energiesparende Warmwasserbereitung, kontrollierte Wohnungslüftung und gegebenenfalls Wärmerückgewinnung.

Der Nutzungsgrad ist ein Maß dafür, wie viel von der im Energieträger gespeicherten Energie auch tatsächlich als Nutzenergie verwendet wird. Im Unterschied zum Wirkungsgrad, der nur in einem (optimalen) Betriebspunkt gemessen wird, wird der Nutzungsgrad über einen längeren Zeitraum ermittelt. Der Wirkungsgrad ist deshalb in der Regel höher als der Nutzungsgrad.

Beispiel
Ein Ölheizkessel hat z. B. einen Wirkungsgrad von 85 %. Dieser wird bei Volllast am Prüfstand gemessen. Im eingebauten Zustand (realer Betrieb in einem Haus) wird er vielleicht nur einen Nutzungsgrad von 60 % über eine Heizperiode erreichen, da er fast nie im optimalen Betriebspunkt, sondern fast immer in Teillast betrieben wird.

Bei der Offshore-Windenergienutzung wird eine Vielzahl von Windturbinen/Windrädern auf dem offenen Meer installiert. Neben der zur Verfügung stehenden größeren Fläche für die Aufstellung der Anlagen sind auch die Windgeschwindigkeiten auf dem offenen Meer höher, als auf dem Festland.
Die Ökologie ist die Lehre vom Haushalt der Natur, die die Wechselwirkungen der Lebewesen untereinander und mit der unbelebten Umwelt untersucht. Im Mittelpunkt steht das Ökosystem, das die funktionelle Einheit von Lebensraum und allen Organismen darstellt.
Mit dem Begriff Ökostrom wird umgangssprachlich elektrische Energie bezeichnet, die aus ökologisch vertretbaren oder erneuerbaren Energieträgern hergestellt wird, in Abgrenzung insbesondere zu Kernkraft, Kohle und Öl.

Ökostromanbieter nutzen derzeit insbesondere folgende Energieträger: kleine Wasserkraft, Windenergie, Biomasse, Kraft-Wärme gekoppelte Gaskraftwerke.

Folgende Energieträger werden derzeit aus technischen und wirtschaftlichen Gründen noch wenig genutzt, obwohl sie auch als “ökologisch” bewertet werden: Fotovoltaik, Erdwärme (Geothermie).

Bei erweiterter Auslegung wird auch Strom zu Ökostrom gezählt, der in fossil betriebenen, sehr effizienten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen erzeugt wird.

Andere genutzte Begriffe sind “Naturstrom” oder “grüner Strom”.

Öffentlicher Personen-Nahverkehr (ÖPNV) gilt als umweltfreundliche Alternative zum motorisierten Individualverkehr. Er ist der Personenverkehr mit Verkehrsmitteln, die nicht zum Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) oder zum Individualverkehr (IV) gerechnet werden.

ÖPNV mit dem SPFV zusammengenommen wird auch übergeordnet mit ÖV (Öffentlicher Verkehr) abgekürzt. Er umfasst die Massentransportmittel Bus, Straßenbahn, U-Bahn und S-Bahn sowie Speziallösungen wie Anruf-Sammeltaxen.

Die so genannte Ozonschicht ist eine mit Ozon (O3) angereicherte Schicht in der Stratosphäre, der vergleichsweise hohe Konzentrationen von Ozon (bis ca. 8 ml/m3) enthält und gefährliche UV-Strahlung absorbiert.

Die höchste Dichte von Ozon befindet sich in gut 20 km Höhe, der höchste Volumenanteil in ca. 40 km Höhe.

Die Ozonschicht wurde 1913 von den französischen Physikern Charles Fabry und Henri Buisson entdeckt. Die Ozonschicht ist über bestimmten Regionen der Erde ausgedünnt (Ozonloch), wodurch mehr UV-B-Strahlung bis zum Erdboden gelangt. Diese führt zu Schädigungen von Lebewesen, insbesondere zu vermehrten Hauterkrankungen, Augenschäden und Schwächungen des Immunsystems.

Die Passive Solarenergienutzung beschreibt die Nutzung der Sonneneinstrahlung ohne direkte Technik. Typisches Beispiel ist der verglaste Wintergarten.

Die Glashülle verhindert Wärmeverluste des von der Sonne erwärmten Gebäudeteils und trägt so zur Reduzierung des Energieverbrauchs bei. Die durch die Sonneneinstrahlung erwärmte Luft wird zur Raumerwärmung mit genutzt.

Passivhäuser sind Gebäude, die meist nur noch über die Lüftungsanlage beheizt werden und über kein konventionelles Heizsystem mehr verfügen. Der Energieverbrauch wird durch Wärmedämmung, kompakte Bauweise, passive und aktive Nutzung der Solarenergie sowie ein Lüftungssystem stark reduziert. Im Lüftungssystem wird der Abluft durch Wärmetauscher Restwärme entzogen und der Frischluft zugeführt, so dass kaum Wärme aus dem Haus entweichen kann.

Eine amtliche Definition gibt es nicht, da ein Passivhaus keine bestimmte Bauform oder Bauweise beschreibt, sondern – ebenso wie das Niedrigenergiehaus – eher einen Verbrauchsstandard. Oft wird die Definition des Passivhaus-Instituts Darmstadt zitiert. Danach liegt der Heizwärmebedarf (Energiekennzahl) bei maximal 15 kWh/qm pro Jahr.

Das Passivhaus kann als eine konsequente Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses betrachtet werden. Die wichtigsten Merkmale eines Passivhauses sind: ausgezeichneter Wärmeschutz, kein konventionelles Heizsystem, dreifache Wärmeschutzverglasung mit gedämmten Fensterrahmen und Lüftungsanlage mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung. Der Restwärmebedarf kann durch Wärmeabstrahlung von Haushaltsgeräten und Bewohnern gedeckt werden.

Als Primärenergie wird der Energieinhalt von Energieträgern, die noch keiner Umwandlung unterworfen worden sind, bezeichnet. Primärenergieträger sind z. B. fossile Brennstoffe wie Erdgas, Steinkohle und Erdöl, Kernbrennstoffe wie Uran, aber auch regenerative Energiequellen wie Wasserkraft, Sonne und Wind.

Pumpenspeicherkraftwerk
Ein Pumpenspeicherkraftwerk ist ein Wasserkraftwerk, das aus einem unteren und einem oberen Staubecken besteht, die miteinander verbunden sind. In Zeiten, in denen genügend Strom zur Verfügung steht, wird Wasser aus dem unteren in das obere Becken gepumpt.
Bei hohem Strombedarf (Spitzenlast) wird Wasser aus dem oberen Staubecken abgelassen. Während es in das untere Becken fließt, treibt es über eine Turbine einen Generator an, der den so genannten Spitzenlaststrom erzeugt.

Unter Radioaktivität (von lat. radius, Strahl) oder radioaktivem Zerfall oder Kernzerfall versteht man die Eigenschaft instabiler Atomkerne, sich spontan unter Energieabgabe umzuwandeln. Die freiwerdende Energie wird in Form ionisierender Strahlung, nämlich energiereicher Teilchen und/oder Gammastrahlung, abgegeben.

Umgangssprachlich wird das Wort Radioaktivität auch für “radioaktive Substanz” gebraucht. Insbesondere in der öffentlichen Diskussion ist häufig die abgegebene Strahlung oder sogar ionisierende Strahlung aus nicht radioaktiven Quellen gemeint, wenn von Radioaktivität die Rede ist.

Radiator = Heizgerät, Gerät zur Erzeugung von Wärme.
Heizkörper: Kennzeichnend ist die gerippte Bauform, dadurch werden große Oberflächen erzielt. Kühlkörper aus Aluminiumblech als aufsteckbare Kühlsterne oder durch Aluminium-Strangguss hergestellte Profile sind zur Kühlung von Leistungshalbleitern weit verbreitet.

Unterschieden wird zwischen passivem und aktivem Radiotoren.
Bei einem passiven Radiator ist kein Lüfter montiert. Dadurch wird die Wärme durch Strahlung und freie Konvektion übertragen.
Bei einem aktiven Radiator ist zusätzlich ein Lüfter (Ventilator) montiert. Durch die erzwungene Konvektion strömt mehr Kühlmedium um die Oberfläche des Radiators, was die Wärmemengenabfuhr erhöht. Damit sind bei gleicher Wärmemenge kleinere Radiatoren notwendig. Diese Bauart wird meist in Pkw und PCs verwendet.

Der Begriff “Regenerative Energien” bezeichnet Energiequellen, die sich laufend erneuern und damit sehr lange zur Verfügung stehen. Neben geothermischer Energie (Erdwärme) und Gravitationsenergie (die von Gezeitenkraftwerken genutzt wird), gilt vor allem die Sonnenenergie als die Energiequelle, die zukünftig einen großen Anteil des menschlichen Energiebedarfs umweltverträglich decken kann. Dabei wird unterschieden zwischen direkter Sonnenenergie sowie der umgewandelten Strahlungsenergie, die – ebenfalls regenerativ – als Windenergie, Wasserenergie oder Bioenergie zur Verfügung stehen. Das technisch nutzbare Angebot aller regenerativen Energien ist vielfach höher als der menschliche Energieverbrauch.
Alle regenerativen Energieträger sind kohlendioxidneutral, d. h. sie emittieren entweder kein Kohlendioxid oder nicht mehr als sie während ihrer Entstehung aufgenommen haben.
Als Ressourcen werden im Allgemeinen die Mittel zur Lösung einer bestimmten Aufgabe bezeichnet, z. B. Betriebsmittel, Geldmittel, Rohstoffe, Boden, Energie oder Personen. Ihre Zuteilung wird Ressourcenallokation genannt.

In einem engeren Sinn bezeichnen die Ressourcen die auf der Erde vorhandenen Rohstoffe und Energieträger. Dabei wird zwischen Reserven und Ressourcen unterschieden. Die Reserven sind die bekannten, mit heutiger Technik wirtschaftlich abbaubaren Vorkommen.
Die Ressourcen sind die mit zukünftiger Technik vermutlich abbaubaren Vorkommen, unabhängig von der Wirtschaftlichkeit.

Der Röhrenkollektor einer Solarkollektoranlage – auch Vakuumröhrenkollektor genannt – unterscheidet sich von einem Flachkollektor dadurch, dass ein luftleerer Bereich zwischen Abdeckung und Absorber für eine besonders gute Isolierung sorgt. Aus diesem Grund hat ein Röhrenkollektor einen ca. 30 % höheren Wirkungsgrad als der Standardflachkollektor. Wegen des hohen Wirkungsgrades arbeiten Vakuumkollektoren auch bei leicht bedecktem Himmel sehr effektiv.
Solarenergie ist die Primärenergie, die von der Sonne auf die Erde eingestrahlt wird. Sie ist etwa 10.000-fach höher als der menschliche Energieverbrauch.
Die von Atmosphäre, Land und Meer absorbierte Solarenergie verursacht Wind, Wellen, Meeresströmungen, Verdunstung und Niederschläge sowie Pflanzenwachstum.
Von der Solarenergie hängen damit auch alle anderen erneuerbaren Energien (Windenergie, Wasserkraft, Biomasse) außer der Geothermie und der Gezeitenenergie ab.
Ein Teil der direkt und diffus auf die Erdoberfläche auftreffenden Solarenergie kann durch direkte Umwandlung in Strom (Fotovoltaik) oder Wärme (Solarthermie) genutzt werden.
Die Solarheizung ist eine Raumheizung, bei der die Wärmeenergie der Sonnenstrahlung genutzt wird. Man unterscheidet eine passive Solarheizung, bei der das Gebäude oder Teile davon, etwa der Wintergarten, als Kollektor genutzt werden, und die aktive Solarheizung.

Bei der aktiven Solarheizung wird die in den Sonnenkollektoren erzeugte Wärme für das Brauchwasser und zur Heizung genutzt. Wird sie nicht unmittelbar benötigt, muss die Energie in einem Warmwasserspeicher zwischengespeichert werden.

Die Raumheizung nur durch Sonneneinstrahlung benötigt wegen des geringen Angebots an Sonneneinstrahlung im Winter sehr große Solarkollektorflächen. Im Privathaushalt bieten sich deshalb thermische Solaranlagen zur Heizungsunterstützung in den Übergangszeiten an. Im Frühjahr und Herbst kann der Bedarf an konventioneller Heizung – und der damit verbundenen Kosten – um bis zu 50 % reduziert und so ein wichtiger Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes geleistet werden.

Ein Solarmodul – auch Photovoltaik-Modul genannt – besteht aus mehreren Solarzellen, die durch Kombinationen aus Parallel- und Reihenschaltungen zusammengefasst sind. Je nach Anzahl der in Reihe geschalteten Zellen ergibt sich die maximale Spannung des Moduls.

Die Solarmodule produzieren Gleichspannung. Die Solarzellen sind in der Regel zwischen Glas- oder Kunststoffscheiben eingebettet, um sie vor Witterungseinflüssen zu schützen. Ein Metallrahmen (z. B. Aluminium) hält das Modul zusammen und ermöglicht zusätzlich die Montage auf einem Dach oder Trägergestell. Die Module produzieren 20 bis 25 Jahre Strom.

Solarthermische Kraftwerke sind Anlagen, die Solarstrahlung in Wärme umwandeln und diese dann in einem konventionellen Kraftwerksprozess mit Dampferzeuger, Turbine, Kondensator und Generator in Strom umwandeln. Dabei wird zwischen Systemen unterschieden, die die Solarstrahlung konzentrieren und solchen, die sie nicht konzentrieren.

Beispiele für konzentrierende Systeme
Parabolrinnen- und Fresnel-Kollektor-Systeme (Farmkraftwerke)
Solarturmkraftwerke
Dish/Stirling- bzw. Dish/Brayton-Anlagen

Beispiele für nicht konzentrierende Systeme
Aufwindkraftwerke
Solarteiche

Eine Solarzelle ist der Teil einer Fotovoltaik-Anlage, in dem solare Strahlungsenergie in Strom umgewandelt wird. Weit verbreitet sind Solarzellen aus Silizium (Si) in mono- oder polykristalliner sowie amorpher Form.
Mehrere Solarzellen werden in der Regel zu einem so genannten Solarmodul (Fotovoltaikmodul) zusammen geschlossen.
Die Sonnenstrahlung ist die Strahlung der Sonne und setzt sich aus der Strahlung, die direkt von der Sonne kommt und mehreren indirekten Anteilen zusammen. Hierzu zählen die Reflexionsstrahlung der Umgebung (besonders stark reflektieren z. B. Schneeflächen), die Strahlung des blauen Himmels und sonstige diffuse Strahlung. Die Sonneneinstrahlung hat ihr Maximum im sichtbaren Licht, umfasst aber auch andere elektromagnetische Wellen von Röntgen und UV- bis zu Radiowellen.
Erreicht die Sonnenstrahlung durch Wolken ungehindert die Erdoberfläche, herrscht hier Sonnenschein.
Für die genaue Berechnung des Energiegehalts der Sonneneinstrahlung, die auf eine Fläche trifft, ist der Winkel zwischen Sonnenstrahl und Fläche entscheidend. Dieser ändert sich je nach Tages- und Jahreszeit. Selbst bei strahlend blauem Himmel kommen nur etwa 90 % der gesamten Sonnenenergie an der Erdoberfläche an.
Ein Speicher ist eine technische Maßnahme zur Überbrückung der zeitlichen Differenz zwischen Energiegewinnung und Energieverbrauch. Netzferne Photovolataikanlagen können z. B. mit Akkumulatoren (Akkus) kombiniert werden, um den gewonnenen Strom zu speichern.
Thermischen Solaranlagen werden meist an Warmwasserspeicher angeschlossen, in denen die gewonnene Wärme nach dem Prinzip der Wärmeschichtung (warmes Wasser hat ein geringeres spezifisches Gewicht als kaltes Wasser) gespeichert wird.
In der Stromversorgung werden vor allem Pumpspeicherkraftwerke eingesetzt.
Spitzenlaststrom wird benötigt, wenn zu bestimmten Tages- und/oder Jahreszeiten ein besonders hoher Strombedarf entsteht, z. B. bei Großveranstaltungen. Spitzenlaststrom wird meist von schnell regelbaren Kraftwerken z. B. von Pumpspeicherkraftwerken und Gasturbinenkraftwerken zur Verfügung gestellt und ist wesentlich teurer als Grundlast und Mittellaststrom.
Das Standrohr wird an einen Unterflurhydranten angeschlossen und wird für die Wasserentnahme aus dem öffentlichen Wasserversorgungsnetz verwendet.
In Metallen (leitenden Substanzen) existieren freie Elektronen, die dazu neigen einen Potentialunterschied auszugleichen. Die Elektronen fließen von einem hohen Potential (+) zu einem niedrigen Potential (-) und verursachen so einen elektrischen Strom.
Strom (Ampere) = Spannung (Volt) / Widerstand (Ohm).
Die Bewegung von elektrischen Ladungsträgern (Elektronen) wird als Strom bezeichnet. Die (technische) Stromrichtung in einem Stromkreis verläuft vom Pluspol zum Minuspol einer Stromquelle; da in elektrischen Leitern der Ladungstransport auf der Bewegung von Elektronen beruht, ist die physikalische Stromrichtung der technischen entgegengesetzt.
Ein stromdurchflossener Leiter besitzt stets ein Magnetfeld.
Das Stromeinspeisegesetz war von 1991 bis 2000 der Vorläufer des “Gesetzes für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG)”, das am 1. April 2000 in Kraft getreten ist.
Die Europäische Union hat mit der Binnenmarkt-Richtlinie Elektrizität auch die Einführung der Stromkennzeichnungspflicht beschlossen. Mit der Stromkennzeichnung soll den Endkunden Auskunft über die Energieträger, mit denen der von ihnen bezogene Strom erzeugt wurde, gegeben werden. Somit lassen sich Rückschlüsse zu den damit verbundenen Umweltauswirkungen (CO2-Emissionen, radioaktive Strahlung) ziehen.

Vor dem Hintergrund der liberalisierten Strommärkte dient die einheitliche Stromkennzeichnung somit im Wesentlichen der Information des Verbrauchers, der sich anhand dessen z. B. für einen umweltverträglich erzeugten Strom entscheiden kann. Mit Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Juli 2005 wurde auch in Deutschland die Stromkennzeichnungspflicht gesetzlich festgelegt.

Die Stromsteuer ist eine weitere Steuer und wird auf der Jahresabrechnung gesondert ausgewiesen.
Der Tarif Strom weist Ihre gesamten Jahresstromkosten aus.
Ein Transformator (kurz: Trafo) ist eine elektrische Maschine ohne bewegte Teile, die gewöhnlich aus einer oder mehreren Drahtspulen auf einem gemeinsamen Eisenkern besteht. Mit Hilfe von Transformatoren lassen sich elektrische Wechselspannungen herauf- oder heruntertransformieren, das heißt erhöhen oder verringern, und damit den technischen Erfordernissen des Gebrauchs anpassen.

Prinzipiell kann man elektrische Energie mit beliebiger Spannung über Leitungen transportieren. Jedoch hängt der Verlust bei der Leitung des Stroms entscheidend von der Stromstärke ab (Joulesches Gesetz). Je höher die Spannung desto geringer ist die Stromstärke bei gleicher zu übertragender Leistung. Der Stromtransport über weite Strecken ist deshalb bei hohen Spannungen wesentlich effizienter.

Daher wird die Spannung zum Transport über Hochspannungsleitungen mit einem Transformator auf 110 000, 220 000 oder 380 000 V hochtransformiert und in der Nähe der Verbraucher wieder heruntertransformiert auf 400 V (üblicher Drehstrom, früher 380 V) oder 240 V (üblicher Wechselstrom, früher 220 V). Erst durch den Einsatz von Transformatoren wurde in Verbindung mit dem Wechselstrom die weite Verbreitung der Elektrizitätsanwendung möglich.

Der Treibhauseffekt (auch Glashauseffekt) beschreibt die Tatsache, dass die Erdatmosphäre zwar die von der Sonne kommende kurzwellige Strahlung passieren lässt, die von der Erdoberfläche abgestrahlte, langwellige Wärmestrahlung aber reflektiert bzw. absorbiert. Das führt zu einer Temperaturerhöhung in der Atmosphäre. Grundsätzlich ist dadurch überhaupt erst Leben auf der Erde möglich.

Die stark gestiegenen Emissionen der Industrieländer verstärken aber diesen Effekt und bedingen Klimaveränderungen. In einem Treibhaus wird eingestrahltes Sonnenlicht am Boden und durch die Pflanzen in längerwelliges Infrarotlicht umgewandelt, welches vom Glas reflektiert wird und das Innere des Treibhauses aufheizt. In der Erdatmosphäre erfüllt hauptsächlich Kohlendioxid – CO2 – eine ähnliche Aufgabe, indem es Infrarotstrahlung absorbiert und sich dabei aufwärmt und diese Wärme dann an die Umgebung weitergibt. Auf unserer Erde gibt es zwei Komponenten des Treibhauseffektes: den natürlichen und den anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhauseffekt.

Treibhausgase besitzen die Eigenschaft, von der Erdoberfläche reflektiertes Sonnenlicht zu absorbieren und damit die Atmosphäre zu erwärmen. Dieser Treibhauseffekt ist zunächst Voraussetzung für jedes Leben auf der Erde, da ohne ihn die Durchschnittstemperatur der Erde ca. 33 °C unter den derzeitigen Werten liegen würde.

Für den “natürlichen” Treibhauseffekt der Erde sind in erster Linie Kohlendioxid (CO2), Methan (CH4) und Lachgas (N2O)verantwortlich. Es wird befürchtet, dass steigende Emissionen dieser Treibhausgase durch menschliche Aktivitäten sowie die zusätzliche Emission von Treibhausgasen zu einer globalen Erwärmung und weiteren unerwünschten Veränderungen des Klimas führen.

Treibhausgase werden insbesondere bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe (Heizung, Stromerzeugung, KFZ-Verkehr, Produktionsprozesse) sowie durch landwirtschaftliche Aktivitäten emittiert.

Eine Turbine (lateinisch: turbo = Wirbel, Kreisel) ist eine Strömungsmaschine, die von einer Flüssigkeit, von Dampf oder Gas in Bewegung gesetzt wird. Die dadurch entstehende mechanische Energie wird von einem Generator in elektrische Energie umgewandelt. Turbinen werden in den meisten Kraftwerken zur Stromproduktion eingesetzt.
Unter Transparenter Wärmedämmung versteht man den Einsatz eines lichtdurchlässigen Materials mit guter Wärmedämmung und -speicherung.

Die TWD besteht meist aus wabenförmig strukturierten Kunststoffen. Ein hinter der Wärmedämmung stehendes einschaliges Mauerwerk leitet die Wärme zeitverzögert weiter in den Innenraum. Über eine transparent gedämmte Wand kann auch Sonneneinstrahlung zu Heizzwecken genutzt werden.

Faktor für die Umrechnung
Der Umrechnungsfaktor ist der Faktor für die Umrechnung des Gasverbrauchs
von Kubikmetern (m3) in Kilowattstunden (kWh).
Erdgas ist ein Naturprodukt, daher ist die Zusammensetzung nicht immer gleich.
Deshalb kann auch sein Brennwert (Wärmeinhalt) unterschiedlich sein.
Außerdem ist der Brennwert von Erdgas, wie bei allen Brenngasen, von seinen
Umgebungsbedingungen abhängig.

Gasdruck:
Je geringer der Gasdruck ist, desto mehr Raum beansprucht das Gas. Der Energiegehalt je Kubikmeter sinkt.

Der Luftdruck:
Je höher der barometrische Luftdruck der Umgebung ist, desto weniger Raum wird von einem Gas beansprucht. Beim Erdgas erhöht sich dabei der in einem Kubikmeter enthaltene Wärmeinhalt.

Die Temperatur:
Je wärmer ein Gas ist, desto mehr Raum beansprucht es. Beim Erdgas verringert sich dabei der in einem Kubikmeter enthaltene Wärmeinhalt.
Mit dem geeichten Gaszähler werden die Kubikmeter des gelieferten Gases gezählt.
Der Wärmeinhalt des gemessenen Gases kann dabei unterschiedlich sein.

Damit es trotzdem fair zugeht und alle Kunden gleiche Leistung für gleiches Geld bekommen, gibt es den Umrechnungsfaktor.

Überführung der Spannungsebenen.
Die Umspannung erfolgt durch Transformatoren, welche eine Spannungsebene in eine höhere oder niedere Spannungsebene umwandeln.
Wechsel eines Wohnortes, der auch den Wechsel des Stromversorgers nach sich ziehen kann.
Der Umzug in eine neue Wohnung ist mit vielen Umständen verbunden, unter anderem der Ab- und Anmeldung des Stromversorgers. Die Formulare für An-, Ab- und Ummeldung findet man auf der Website des Versorgers. Im Normalfall hat der Kunde rechtzeitig bei Einzug seinen Strom verfügbar. Sollte man sich für einen neuen Stromanbieter entschieden haben, so ist zu beachten, dass mit mehreren Wochen Bearbeitungszeit gerechnet werden muss, sodass eine Anmeldung möglichst rechtzeitig vorgenommen werden sollte. In dieser Zeit wird der Kunde jedoch von dem örtlichen Grundversorger mit Energie beliefert.
Trennung von Geschäftsbereichen der Energieversorger.
Unbundling ist die abrechnungstechnische und gesellschaftsrechtliche Trennung von Geschäftsbereichen der Energieversorger. Für Stromversorger soll so laut der Europäischen Richtlinie für den gemeinsamen Strommarkt und dem deutschen Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Entflechtung in Erzeugung und Stromhandel, Übertragung sowie Verteilung von Elektrizität erfolgen.

Das Unbundling soll Diskriminierungen, Quersubventionierung und Wettbewerbsverzerrungen im liberalisierten Energiemarkt vermeiden. Das Unbundling ist für die Festlegung von verursachungsgerechten Netznutzungsentgelten Voraussetzung, weil nur so die Kosten für einzelne Funktionen ermittelt werden können.

Der U-Wert (veraltet: k-Wert) wird auch als Wärmedurchgangs-Koeffizient bezeichnet.
Dieser Wert gibt die Menge der Energie an, die in einer bestimmten Zeit durch ein Bauteil dringt. Je niedriger der Wert ist, desto besser ist die Wärmedämmung. Maßeinheit: Watt pro Quadratmeter [W/m2].
Aktueller Verbrauch im beanspruchten Zeitraum in Tagen, entspricht meist dem Jahresverbrauch und Vergleich zum Verbrauch/Jahresverbrauch im Vorjahr.
Als Verbrauchsspitzen werden Zeitpunkte bezeichnet, an denen ein besonders hoher Strombedarf besteht. Der Stromverbrauch ist über das Jahr nicht konstant, sondern verändert sich mit dem tages- und jahreszeitlichen Verbraucherverhalten und Bedarf.

Hoher Stromverbrauch tritt z. B. vormittags zwischen sechs und zehn Uhr, gegen zwölf Uhr mittags und am Abend zwischen 19 und 20 Uhr auf. Nach 22 Uhr sinkt der Stromverbrauch stark ab und ist zwischen Mitternacht und fünf Uhr morgens am geringsten.

Aufgrund jahreszeitlicher Bedarfsschwankungen ist der durchschnittliche Stromverbrauch im Sommer geringer als im Winter.

Der Ort z.B. Haus, Wohnung, für den der Strom bezogen wird.
Das elektrische Verbundnetz – auch Übertragungsnetz oder Höchstspannungsnetz genannt – bezeichnet die höchste Spannungsebene des elektrischen Netzes mit 220 und 380 kV (Kilovolt).

Die ersten Verbundnetzleitungen wurden in Deutschland Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Ihre Aufgabe bestand darin, die süddeutschen Wasserkraftwerke mit den Kohlekraftwerken in West- und Mitteldeutschland zu verbinden und dadurch Schwankungen im saisonalen Angebot der Wasserkraft auszugleichen.

Das Verbundnetz wurde seitdem zu einem engmaschigen und flächendeckenden Netz mit einer gesamten Trassenlänge von etwa 18.000 km ausgebaut. Bis heute hat es die Aufgabe, regionale Unterschiede zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch oder auch den Ausfall eines Kraftwerks auszugleichen.

Es hat damit eine wichtige Aufgabe bei der Sicherung einer stabilen Stromversorgung.

Der Begriff Verkehr umfasst den Individualverkehr (IV) z. B. Pkw, Motorräder, Fahrräder und den öffentlichen Verkehr (ÖV), wie z. B. Busse, Straßenbahnen, U-Bahnen, Eisenbahnen, Flugzeuge, zusammen.

Negative Umweltwirkungen verursachen sowohl der motorisierte Individualverkehr (MIV), wie auch der ÖV. Allerdings sind die Wirkungen des ÖV pro transportierte Person im Allgemeinen geringer. Verkehr bezieht sich auf soziale Akteure oder auf die die meist zielgerichtete oder zweckbestimmte Bewegung von Personen, Gütern oder Daten in einem örtlich, zeitlich oder sachlich definierten Raum, i. d. R. unter Zuhilfenahme von Verkehrswegen und Verkehrsmitteln. Für den reibungslosen Ablauf des Verkehrs sorgen umfangreiche und detaillierte Regeln (Verkehrsrecht, Protokolle).

Der Verrechnungspreis beinhaltet die Kosten für Rechnungsstellung, Zählermiete sowie die Gewährleistung einer einwandfreien Messung.
Die Berechnung erfolgt anteilig entsprechend dem Abrechnungszeitraum.
Als Wärmebrücken bezeichnet man die Bereiche eines Außenbauteils, die einen höheren Wärmeabfluss aus dem Gebäude zulassen als ihre unmittelbare Umgebung. Sie können verschiedene Ursachen haben.
Geometrisch bedingte Wärmebrücken entstehen zum Beispiel dort, wo die wärmeaufnehmende Innenoberfläche kleiner als die wärmeabgebende Außenoberfläche ist. Das ist an Gebäudekanten und – ausgeprägter noch – an Gebäudeecken der Fall.
Konstruktiv bedingte Wärmebrücken liegen vor, wenn Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit konstruktionsbedingt ein Außenbauteil mit besserem Wärmeschutz durchstoßen.
Die Wärmeübertragung durch die Gebäudehülle und damit der Ausgleich zwischen Raumtemperatur und Außentemperatur kann durch Wärmedämmung verzögert werden.

Die Wärmedämmwirkung beruht dabei auf der geringen Wärmeleitfähigkeit von Dämmstoffen. Dies wird z. B. durch den Einschluss von Luft in porenreichen Materialien erreicht. Es bestehen große Unterschiede in der Wärmeleitfähigkeit von Baumaterialien und Dämmstoffen. Bezogen auf die gleiche Außenfläche muss z. B. eine Betonwand 158 cm dick sein, um dieselbe Wärmedämmung zu erreichen wie eine 3,4 cm dicke Wand aus Kork.

Eine Vorrichtung zum Anheben des Temperaturniveaus, typischerweise von etwa 0-20oC auf etwa 50oC.
Die Wärmepumpe ist wie der Kühlschrank eine Kraft-Wärme-Maschine:
Ein Kühlschrank besteht aus zwei Wärmetauschern und einem Kompressor. Der innere Wärmetauscher nimmt die Wärme auf, abgegeben wird die Wärme durch den äußeren Wärmetauscher, der sich hinter dem Kühlschrank befindet. Baut man einen Kühlschrank so um, dass der ,,kalte Wärmetauscher“ außen liegt und der Warme innerhalb, würde sich das Innere des Kühlschranks aufheizen. Tauscht man nun das Kühlschrank-Gehäuse gegen einen isolierten Wassertank, hat man eine Wärmepumpe zur Warmwassergewinnung. Ebenso lässt sich Wärme für Raumbeheizung gewinnen.

Der „Wirkungsgrad“ oder besser die Leistungszahl einer Wärmepumpe berechnet sich zu:
epsilon = Tk / (Tw – Tk)
Die Leistungszahl ,,epsilon“ entspricht dem Verhältnis aus der transportierten Wärme und der eingesetzten mechanischen Arbeit.

Für eine Temperaturerhöhung von 5oC auf 50oC hat die Leistungszahl den theoretischen Wert von etwa 7, der allerdings um den Faktor 0,4 für eine reale Anlage reduziert werden muss, die Leistungzahl hat also den Wert 3 ([HEIN1983]). Im Klartext bedeutet dies, dass man für 1kW Heizleistung 330 Watt mechanische Leistung aufwenden muss.

Wird eine solche Wärmepumpe mit einem Elektromotor angetrieben, müssen für 330 Watt Leistung 0,9 Kilowatt Wärmeleistung in einem Kohlekraftwerk freigesetzt werden, weil der Wirkungsgrad der Stromerzeugung etwa 40% beträgt. Die Verbesserung des Wirkungsgrades im Vergleich zu einer direkten Verbrennung der Kohle beträgt nur 10%, der zudem noch von den hohen – auch energetischen – Investitionen für eine Wärmepumpe ,,aufgefressen“ wird.

Ein wesentlich besseres Bild kann sich ergeben, wenn beispielsweise ein größeres Kühlhaus zur Lagerung von Lebensmitteln und ein Schwimmbad über eine Wärmepumpe miteinander verknüpft werden: ,,Die Abwärme der Kühleinrichtung wird für die Beheizung des Schwimmbades benutzt“ oder ,,der kühlende Effekt der Wärmepumpe auf die Wärmequelle wird sinnvoll zur Kühlung der Lebensmittel genutzt“. Dies ist ein Beispiel für einen synergetischen Effekt.

Dramatisch verbessern lässt sich die Bilanz, wenn die Wärmepumpe mit einem fossil befeuerten Motor betrieben wird: Die Abwärme kann dann genutzt werden, um die Temperatur der Wärmequelle anzuheben, gleichbedeutend mit einer Verringerung der Temperaturdifferenz, um die die Wärme ,,heraufgepumpt“ werden muss. Nach [HEIN1983] kann damit die aus dem Brennstoff nutzbar gemachte Wärmemenge um den Faktor 2,5 gegenüber einer direkten Verbrennung erhöht werden. Auch hier muss natürlich der Energieaufwand für den Bau und insbesondere die Wartung der Maschine in die Berechnung der Effizienz einbezogen werden.

Die “Verordnung über einen energiesparenden Wärmeschutz bei Gebäuden” (Wärmeschutzverordnung) wurde am 1. Februar 2002 aufgehoben und durch die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) ersetzt.
Die bisher existierende Wärmeschutzverordnung und die Heizungsanlagen-Verordnung sind nun in der EnEV zusammengefasst worden und regeln die Anforderungen, die ein Neubau beim Wärmeschutz mindestens erfüllen muss.
Ein Wärmetauscher ist ein Apparat, mit dem Wärmeenergie von einem Medium an ein anderes übertragen werden kann. Die Medien können dabei flüssig oder gasförmig sein.
Wärmetauscher werden beispielsweise in Systemen zur kontrollierten Raumlüftung eingesetzt. Die Wärme der verbrauchten Raumluft wird an die kältere Frischluft übertragen. So wird der Wärmeverlust reduziert.
Als Wärmeträger bezeichnet man ein Medium, welches (hier) Fernwärme über ein Leitungsnetz vom produzierenden Kraftwerk zum Endverbraucher transportiert. Dabei werden leistungsfähige und gut gedämmte Rohrsysteme genutzt, in denen der Wärmeträger – in der Regel Warmwasser oder Wasserdampf mit niedrigem Druck – zirkuliert.
Wasserkraftstrom ist der Strom der in Laufwasserkraftwerken oder Speicherwasserkraftwerken erzeugt wird. Weltweit werden ca. 20 % des Stroms aus Wasserkraft erzeugt.
In einem Wasserkraftwerk wird die Bewegungsenergie des Wassers, die indirekt durch Solarenergie entsteht, zur Stromerzeugung genutzt. Das Wasser setzt eine Turbine in Bewegung, die dann einen Generator zur Stromerzeugung antreibt.

Dabei wird die Wasserkraftnutzung im Binnenland in folgende drei Bereiche unterteilt:
Laufwasserkraftwerke (Flusskraftwerke)
Speicherwasserkraftwerke (Talsperren, Stauseen)
Pumpspeicherkraftwerke

Bei der Meeres-Wasserkraftnutzung, die sich größtenteils noch in der Phase der Forschung und Entwicklung befindet, ist im Wesentlichen zwischen den folgenden Möglichkeiten zu unterscheiden:
Meeresströmungskraftwerke
Gezeitenkraftwerke

Ein Wechselrichter ist ein Gerät zur Umwandlung von Gleichstrom in Wechselstrom. Ein Wechselrichter wird beispielsweise bei Fotovoltaik-Anlagen benötigt, damit der von Solarzellen erzeugte Gleichstrom für die Einspeisung in das öffentliche Elektrizitätsnetz in Wechselstrom umgewandelt werden kann.
Ein Wechselrichter – auch DC-AC-Konverter genannt – ist das Bindeglied zwischen Gleich- und Wechselstromtechnik.
Wechselstrom – auch AC (Abkürzung für “alternating current”) genannt – ist Strom, der periodisch seine Richtung verändert. Strom, den wir im Haushalt verwenden, wechselt beispielsweise seine Richtung 50 Mal pro Sekunde (50 Hz).
Windenergie ist eine erneuerbare Energie, deren kinetische Energie historisch als mechanische Energie in Windmühlen zum Antrieb von Mahlsteinen und Schöpfrädern genutzt wurde und heute in Windenergieanlagen zur Stromerzeugung dient.
Moderne Windenergieanlagen für den Einsatz an Land (Onshore-Windenergie) erreichen Leistungen bis zu 2,5 Megawatt und haben Nabenhöhen über 100 Meter. Küstengebiete verfügen über die größten Onshore-Windenergie-Potenziale.
Darüber hinaus sollen zukünftig auch die sehr großen Windenergiepotenziale auf See (Offshore-Windenergie) erschlossen werden. Hierzu sollen Windenergieanlagen mit 5 Megawatt Leistung eingesetzt werden, die sich derzeit in der Entwicklung und Erprobung befinden.
Der Wirkungsgrad beschreibt allgemein das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand (Energieertrag zu Energieeinsatz). Der Wirkungsgrad gilt als allgemeines Maß für die Wirksamkeit eines Energieumwandlungsprozesses. Der theoretisch mögliche Wert von 1 bzw. 100 % kann in der Praxis nicht erreicht werden, weil bei allen Vorgängen Energie durch Wärme oder Reibung in thermische Energie umgewandelt wird.
Der fossil befeuerte Teil des deutschen Kraftwerksparks hat heute einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von 36 %. Durch technische Innovationen können die Wirkungsgrade von Gas-und-Dampf-Kraftwerken in den nächsten Jahren von derzeit erreichbaren 57 % auf 62 % gesteigert werden. Ebenso erscheinen Wirkungsgradsteigerungen bei Kohlekraftwerken durch weitere Forschung und Entwicklung von derzeit 46 % (Steinkohle) bzw. 43 % (Braunkohle) auf 51 % technisch realisierbar.

Beispiele
Kraftwerk 40 % (0,4)
Transformator am Kraftwerk 95 % (0,95)
Transformator in der Nähe des Verbrauchers 95 % (0,95)
Elektromotor im Haushalt 80 % (0,8)
Gesamt: 0,4 x 0,95 x 0,95 x 0,8 = 0,289 oder 28,9 %

Begriff aus der Abwasserbiologie: Dimensionsloses Masseverhältnis in der Abwasserbiologie (Yield = engl. für Ertrag)

Gemeint ist das dimensionslose Massenverhältnis Y zwischen verwertbarer Nahrung und der daraus gebildeten Biomasse Y=Biomassebildung/Substratverbrauch.
Der Begriff Yield hat ist aber auch im Wirtschaftsleben als fester Terminus für Ertrag verankert.

Strom-, Gas- und Wasserzähler sind Messgeräte zur Erfassung gelieferter oder genutzter Mengen von Energie und Wasser.
Die Zählernummer kennzeichnet Ihren Stromzähler eindeutig. Sie ist auf der Vorderseite des Zählers zu finden.
Mit der Zählpunktbezeichnung wird die Lieferstelle eindeutig identifiziert und ordnet diese dem Zähler zu. Diese Nummer existiert nur einmal im europäischen Energienetz. Zählernummern dagegegen sind nicht eindeutig zuzuordnen, da Zähler gewechselt werden.
Die Nutzung von Erneuerbaren Energien wird über den Staat durch Zulagen gefördert, die über die Finanzämter ausgezahlt werden. Dabei handelt es sich vor allem um die Investitionszulage, die in den neuen Ländern und den östlichen Bezirken Berlins gezahlt wird. Sie wird für Sanierungs- und Erhaltungsaufwendungen gezahlt, zu denen zum Beispiel der Einbau einer Solaranlage zählt.
GS = Groggentalstrom
ET = Eintarifzähler
DT = Doppeltarifzähler
HT = Tagtarif
NT = Nachtarif